Sich seiner Haut wehren können, wenns darauf ankommt -
Selbstverteidigung und Selbstbehauptung trainieren

Die Gruppe von sieben Schülerinnen der Hochtaunusschule Oberursel besuchte in Begleitung der Projektleiterin Frau Labuz die Kampfsportschule N.A. – KANGAROOS – Fight School in Neu Anspach, um dort die Grundlagen der Selbstverteidigung im Alltag kennenzulernen und zu beherrschen. In drei Trainingseinheiten versuchte der erfahrene Kickboxen-Trainer Ilja Woltschanski, den hochmotivierten Teilnehmerinnen einfache Boxtechniken bzw. Boxkombinationen und Strategien aus der Selbstverteidigung zu vermitteln. In entspannter Atmosphäre hatten die Schülerinnen die Möglichkeit, ihre eigenen Stärken kennenzulernen und somit ihr Selbstbewusstsein aufzubauen ….. und ein paar Pfunde loszuwerden! Ein wesentlicher Bestandteil des Trainings sind nämlich Grundfitnessübungen.

 

 

Frankfurt – die Stadt der Wissenschaften, Architektur und Künste

„Man sieht nur, was man weiß.“
Dieser Satz unseres Stadtführers hat uns die nächsten Tage immer wieder begleitet.

Durch die vorgestellten Inhalte am ersten Tag wurde uns klar, dass die Symbole, welche in die Fassaden der Gebäude verbaut worden sind, die Bedeutung der Wissenschaften in Frankfurt widerspiegeln. Am zweiten Tag wurde unser inzwischen geschulter Blick auf die Architektur gelenkt. Vorher konnten wir mit Begriffen wie Dekonstruktivismus, liegendes Hochhaus und Hüftschwung-Hochhaus nicht viel anfangen. Jetzt schon! Am dritten Tag haben wir Frankfurt von seiner künstlerischen Seite kennen gelernt. Wo? Natürlich im Städel Museum.

Dort wurden wir sogleich mit Aufgaben versorgt, um die Gemälde hautnah zu erleben.
Unser gemeinsames Fazit: Die letzten drei Tage haben in gewisser Weise unseren Blick auf und unser Verständnis von Frankfurt erweitert. Hierfür sind wir sehr dankbar.
Projektleiterinnen: Fr. B. Wagner und Fr. J. Grund

 

 

Ein wichtiger Termin für alle Ausbildungsbetriebe im Hochtaunuskreis und darüber hinaus: die Hochtaunusschule plant im kommenden Monat vom 11.7 – 14.7.2016 erstmalig eine schulweite Projektwoche durchzuführen. Um einen fach- und schulformübergreifenden Austausch zu fördern, steht die Projektwoche prinzipiell allen Schülern der HTS offen. Am 14.7. findet abschließend ein Schulfest statt, das auch Gelegenheit bieten wird, Projektergebnisse zu präsentieren. Auf diesem Schulfest wollen wir – ähnlich wie beim Hessentag 2011 – unseren Ausbildungspartnern eine Gelegenheit bieten, sich zu präsentieren. Ziel unserer Projektwoche ist es, der Öffentlichkeit die ganze Vielfalt der Aktivitäten in unserer Schulgemeinschaft und das enorme Spektrum an schulischen und beruflichen Chancen vor Augen zu führen, die wir anbieten: Gründe genug für Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildende, sich für unsere Schule zu entscheiden! Dokumentiert wird unsere Projektwoche durch eine Schülerzeitung in Wort und Bild, so dass sich auch eine breitere Öffentlichkeit ein Bild davon machen kann. Die Projektwochenzeitung wird – neben einer traditionellen Printfassung in Papierform in kleiner Auflage – vor allem in elektronischer Form „unter die Leute“ gebracht werden. Geplant ist, dass eine PDF-Datei kostenlos auf unserer Homepage abgerufen werden kann.

 

 

Die Hochtaunusschule Oberursel ist die einzige berufliche Schule des Bundeslandes Hessen, in der Auszubildende den Beruf der Pferdewirtin/ des Pferdewirtes erlernen können. Grund genug, diesem „Alleinstellungsmerkmal“ unserer Hochtaunusschule die ihm zukommende Aufmerksamkeit zu Teil werden zu lassen, insbesondere in unserer Reihe der „Projekte des Monats“. Denn auch bei der zweiten Projektwoche der HTS im Juni 2018 waren die Pferdewirt*Innen wieder voll aktiv und zeigten den Besucher*Innen die Faszination ihres Berufes.

Unter der Leitung von Frau Dr. Wagner, Frau Schmidt, Frau Zühlsdorf und Frau Eicke haben die Landesfachklassen, einen Seminartag mit Ulrike Mohr zu Marketingstrategien in ihrem Beruf und den Umsetzungsmöglichkeiten am Beispiel Kinder im Reitsport absolviert, des Weiteren verschiedene Haltungsbedingungen von Pferden betrachtet und haben dazu einen Reitbetrieb in Nieder- Aula besucht. Das Ziel des Projektes ist es, die Auszubildende das Halten eines Pferdes zu lehren und ihnen die grundlegenden Aufgaben eines Pferdewirts beizubringen.

 

 

Herr Richter bot den 9 Teilnehmer_innen die Möglichkeit, hinter die Kulissen unserer schnelllebigen Gesellschaft zu blicken und die Technik dahinter kennenzulernen. Denn ohne Automatisierung, würden viele Waren nicht in der Menge und nicht zu den Preisen angeboten werden. Schon allein durch die Smartphone Produktion wird dies sichtbar.

In Schülergruppen wurden verschiedene Produktionsmodelle aufgebaut und programmiert. Die Modelle wurden über die Kleinsteuerung ‚LOGO‘ von SIEMENS angesteuert, die mit der Software LOGOsoft programmiert werden muss.

Eines der Modelle  war eine Stanzmaschine mit Förderband zum Zuliefern von Werkstücken. Drei weitere Schüler erstellten eine Simulation eines Förderbandsystems mit drei Bändern, um zum Beispiel Pakete oder Koffer zu transportieren.

               

 

 

An der Hochtaunusschule Oberursel gibt es viele interessante und außergewöhnliche Projekte – aber das, was die Projektleiter Hr. Hofmann und Hr. Minks zusammen mit Schüler_innen aus ihren Metallfachklassen auf die Beine stellten, ist selbst für unsere Verhältnisse rekordverdächtig: Nämlich ein Förderband-Projekt mit dem Ziel, ein steuerungsfähiges Förderband auf die Beine zu stellen. Das Team bemüht sich, dieses ständig weiter zu entwickeln, indem es an besseren Komponenten arbeitet.

„Die Welt in Bewegung“

Eine Welt ohne Förder- und Sortierstation? Undenkbar! Unsere moderne Gesellschaft wäre ohne diese nicht auf ihrer heutigen technolo-gischen Höhe. Die Müllabfuhr wäre dann z.B. nicht in der Lage, die ganzen Müllmengen zu verarbeiten, denn man bräuchte unzählige Arbeiter, um die Müllberge abzutransportieren und zu sortieren. Deshalb gibt es die Förder- und Sortierstationen, die das ganz autonom machen und lediglich einen Mechaniker zum Warten brauchen. Dafür bieten Hr. Hofmann und Hr. Minks den 16 Teilnehmer_innen einen Einblick in diese Technik. Dazu sind die Jugendlichen in Gruppen geteilt, die jeweils an der Fördertechnik, am Antrieb, an der Steuerungstechnik und am Gestell arbeiten.

(Leitung: Hr. Hofmann, Hr. Minks)

 

Elektromobilität gilt zu Recht als Zukunftstechnologie allerersten Ranges, und angesichts von Diesel-Skandal und Klimawandel denken immer mehr Menschen darüber nach, ob ihr nächstes Auto nicht vielleicht ein emissionsfreies E-Auto sein wird?

Zwar sind bis zum definitiven Durchbruch dieser Technologie noch eine ganze Reihe technischer Probleme zu lösen - angefangen von der mangelhaften Alltagstauglichkeit heutiger Batteriesysteme mit ihrer zu geringen Ladekapazität und der dadurch bedingten ungenügenden Reichweite pro Ladeintervall bis hin zu dem völlig unzureichenden Netz an Ladestationen außerhalb großer Städte.  Aber es kann kein Zweifel daran bestehen, dass der E-Mobilität die Zukunft gehört. Grund genug, diese Schlüsseltechnologie von morgen auch zu einem Thema der beruflichen Bildung von heute zu machen. Gesagt – getan. Und so wurde aus dieser Idee ein faszinierendes Projekt bei der Projektwoche der Hochtaunusschule 2018, an welchem Auszubildende der Industrie-und Zerspanungsmechaniker-Klassen 10BMI/10BMZ und 11BMI/11BMZ zusammen mit ihrem Fachlehrer Norbert Wissenbach mit Unterstützung des Kollegen Christoph Hack teilnahmen und dieses Projekt mit großem Enthusiasmus und beachtlichem Erfolg auf die Beine stellten. Neben der E-Mobilität wurde auch Elemente konventioneller Mobilität, d.h. Verbrennungsmotoren verwendet, so dass die beteiligten Schülerinnen und Schüler die Thematik auf einer denkbar breiten Basis angehen konnten.
Insgesamt konnten über 50 Auszubildende der Industriemechaniker   und  Zerspanungsmechaniker im ersten und zweiten Lehrjahr unter besonderer Beteiligung der Firmen PIV-DANA, Rolls-Royce und Magna Powertrain an diesem Projekt teilnehmen. Besonderen Dank gilt dabei der Firma Rolls-Royce und PIV DANA, die neben den zweiten Lehrjahren der Industrie- und Zerspanungsmechaniker auch ihre gesamten ersten Lehrjahre mitbeteiligten. Projekte der Mobilisierung waren John Deere Traktor, Honda Traktor, sowie die Mobilisierung von zwei eigenen Seifenkisten und einer Kehrmaschine.
Im Bereich der E-Mobilisierung wurden Gruppen von faltbarer E-Seifenkiste, E-Mobilisierung Betriebsfahrrad PIV-DANA, E-Transportfahrzeug PIV DANA und zwei E-Roller gebildet. Die E-Mobilisierungsgruppe Betriebsfahrrad und Transportfahrzeug PIV DANA präsentierte ihr Projekt. Bis dato stand das zum Restaurieren angefangene E-Gefährt im Keller der Firma PIV-DANA. Es musste nur der Startpunkt und ganz wenig Geld bereitgestellt werden.
In allen Gruppen spürte man den Willen und den Einsatz der Azubis, es wurde unablässig analysiert, konstruiert, geschweißt, Kabelbäume verlegt, montiert, ausprobiert, ausprobiert, und nochmal ausprobiert.

 

Vielfältig waren die Fortbewegungsmittel und Mobilitätsformen, mit denen sich die Projektteilnehmer während der Projektwoche 2018 unter Leitung von Norbert Wissenbach beschäftigten

Die Traktoren John Deere und Honda sowie die Kehrmaschine die zu den ausrangierten Fahrzeugen der Hochtaunusschule gehören, fuhren nach erfolgter Fehleranalyse und Instandsetzung bereits nach zwei Stunden. Mobilisierung und E-Mobilisierung sind Themen und Herausforderung alltäglicher Arbeit, die den Fachhorizont erweitern und Ausbildungsinhalte und ausbildungsübergreifende Inhalte in die tägliche Praxis übertragen. Die E-Mobilisten bemühten sich um Problemlösungen des E-Transportfahrzeugs der Firma PIV DANA. Aus diesem Grund müssen alte Schalt-pläne gesichtet und analysiert werden. Es müssen Kabel gezogen und auch hier ausprobiert und nochmals ausprobiert werden. Der Umgang mit Multimeter wird zum besten Freund, bedenkt man doch, dass Industrie und Zerspanungsmechaniker in der Ausbildung gerne einen weiten Bogen um E-Technik machen. Der Weg in die digitalisierte Arbeitswelt lässt jedoch auch diesen Industrie-berufen keine andere Wahl auch diese Herausforderung zu meistern. Und gemeistert haben auch das Team E-Seifenkiste ihre Herausforderungen. Im Heck der faltbaren Seifenkiste muss ein Radnabenmotor mit Steuerung und Batterie verbaut werden. Herausfordernd sind die Anpassung des Radnabenmotors an die Hinterachse. Dazu mussten Zahnräder und Achseinheit umgebaut und sogar teilweise neu angefertigt werden.

In den drei Projektgruppen der benzingetriebenen Seifenkiste wurden Achsen gefertigt, Lager verbaut, Buchsen und diverse Kleinteile gedreht und gefräst. Arbeiten, die zum Arbeitsalltag im Ausbildungsbetrieb und allgemein zum Berufsbild gehören. Um die Gruppen der E-Mobilität waren intensivste Versuche unternommen worden, den Elektrokarren zum Laufen und  Fahren zu bringen. Die gute Gruppenarbeit führte hier tatsächlich zu einer ersten Testfahrt im Forum unserer Schule. Wir waren begeistert und keiner bemerkte uns. Aufmerksamkeit war jederzeit garantiert als unsere E-Roller ihre Runden in der Schule drehten.

 

Auch die faltbare Seifenkiste muss zumindest für diesen Tag die Achse elektrisch antreiben. Bis dahin bereitete uns der Antriebsmotor große Probleme. Uns kam die Erkenntnis, dass der einzusetzende Antriebsmotor mit ca. 500W Nennleistung und 48V Antriebsspannung mit einem Freilauf versehen ist und nur zum Verbau als Radnabenmotor genutzt werden kann. Doch wären hier nicht Auszubildende im angehenden dritten Lehrjahr am Werke, müssten wir hier unsere Arbeit einstellen. Der Motor wird mit diesem Freilauf keine Achse antreiben können. Die Azubis verbanden den Freilauf starr mit dem umlaufenden Antriebsgehäuse. Die ersten Meter gehörten mir und der besten aus Metall faltbaren Seifenkiste der Welt. Naja zumindest der Besten aus Oberursel. Am Ende werden eine Schaltbrücke und die gesamte Verkabelung umgesetzt. Und wieder zeigte sich, dass Wille zum Erfolg und der Glaube daran, dass es am Ende doch  funktionieren wird, tatsächlich zum Erfolg führen. 

Das Projekt wurde nach Meinung aller Beteiligten zu einem beeindruckenden Erfolg und hat den Jugendlichen nicht nur massig Spaß gemacht, sondern auch bisher unbekannte Fertigkeiten und Erkenntnisse beschert – damit kann unsere Hochtaunusschule wieder einmal ihrem Bildungsauftrag gerecht werden, zeitgemäße berufliche Kompetenzen der heutigen Arbeitswelt zu vermitteln!

Schmiede das Eisen solange es noch heiß ist!
Ein sehr gut besuchter und ausgesprochen erfolgreicher Sommerschmiedekurs an der HTS

Metallbauer mit Schmiedehammer und Amboß - und der „Baum der Erkenntnis“ wächst weiter

Auch in der Projektwoche 2018 fand an der HTS wieder ein Schmiedegrundkurs unter der Leitung der Metallbau-Fachlehrer Herrn Herz und Herrn Adam statt.

Lehrer Adam war mit vollem Einsatz bei der Sache und zeigte seinen Schülern, wie mans macht!

Das Interesse war sehr groß und die 20 Plätze waren schnell besetzt. Schüler_innen aus allen Schulformen hatten sich angemeldet, um dieses alte Handwerk kennen zu lernen. Hierbei konnten die Schüler ihr Wissen, aber viel mehr noch ihre handwerkliche Fähigkeit im Bereich der Metallgestaltung erforschen und ausleben. Ein theoretischer Teil leitete jeweils am Morgen die Projekttage ein. Danach ging es nahtlos zum Anfeuern der Esse über. Kompetente Mitschüler_innen wie auch die Lehrer zeigten die einzelnen Schritte des Schmiedens und ließen dann zeitnah die Teilnehmer selbst Hand anlegen. Echtes „learning by doing“.

Auch die Schüler packten fleißig mit an und legten sich kräftigst ins Zeug…

Die Teilnehmer_innen nahmen diese Möglichkeit begeistert an und der ein oder andere entdeckte unbekannte Talente. Am Ende des Kurses war allen Schüler_innen gemein, dass es ihnen viel Spaß gemacht hat, aber auch der Respekt vor dieser anspruchsvollen handwerklichen Fähigkeit des Schmiedens gewachsen ist. Höhepunkt bildete das Schulfest, an dem die Schüler_innen beim Show-Schmieden einem breiten Publikum ihre frisch erworbenen Fähigkeiten präsentieren konnten.

Parallel wurde in Kooperation mit der Firma Arnold unter der Leitung von Herrn Roepke und Herrn Herz auch am Projekt „Baum der Erkenntnis“ eifrig weiter gearbeitet. Die Auszubildenden entwarfen und fertigten einen Ast des Baumes und die ersten Kreationen der Blätter. Das so gewachsene Gesamtkunstwerk bauten die Schüler_innen extra zur Präsentation am Schulfest auf dem Schulhof auf und beantworteten bereitwillig und kompetent Fragen von interessierten Besuchern.

Der Baum der Erkenntnis wächst von Jahr zu Jahr…

Eine berufliche Schule wie unsere Hochtaunusschule in Oberursel vereint in sich viele unterschiedliche Fachbereiche, Ausbildungsgänge und Schulformen. Dennoch – oder gerade deshalb - gehören alle diese verschiedenen beruflichen Bildungsangebote für junge Menschen zusammen unter ein gemeinsames Dach und bilden unsere Hochtaunusschule. Durch welches Symbol lässt sich diese bunte Vielfalt in der lebendigen Einheit am besten darstellen und greifbar werden lassen? Durch einen Baum – so die ebenso einfache wie geniale Antwort. Die Idee „Baum der Erkenntnis“ war geboren. Ein Baum deshalb, weil sich in dieser Naturmetapher all die spezifischen Chancen und Möglichkeiten, die unsere Schule bietet, am besten veranschaulichen lassen. Nach einigen Vorüberlegungen nahm die Idee der beiden projektverantwortlichen Lehrer konkretere Formen an: Grundüberlegung war, etwas Dynamisches aus Metall herzustellen, welches das große Spektrum der handwerklichen sowie industriellen Metallberufe, die an der HTS unterrichtet werden, widerspiegelt. Zusätzlich sollte eine Plattform geschaffen werden, auf der sich alle Fachbereiche gegenwärtig und zukünftig einbringen bzw. darstellen können. Es wurde ein Baumstamm aus Metall gefertigt, der alle Fachbereiche der Schule beinhaltet, wie z.B. Mechatroniker, Industrie-Mechaniker etc. Ziel war und ist, ein selbstgebautes Fachmodell zukünftig am Ende der kommenden jährlichen Projektwochen zu präsentieren. Denn schnell wurde allen Beteiligten klar, dass dieses Projekt sich über mehrere Jahre erstreckt und somit mehrere Projektwochen in Anspruch nimmt. Trotzdem war der erste Schritt gemacht und wir waren auf den Weg, unsere Idee in die Tat umzusetzen.

Nur wie umsetzen? Was können wir leisten, was unsere Schüler, was gibt unsere Infrastruktur her, woher bekommen wir Hilfe und welches Budget wird benötigt? Nach einer ersten Machbarkeitsstudie war klar, dass wir dies nur mit Hilfe von Kooperationspartnern  und Sponsoren stemmen können. Eine Lernortkooperation mit den Ausbildungsfirmen war dafür erforderlich. Nach einigen Gesprächen ist es uns gelungen, die Firma Arnold AG mit ins Boot zu bekommen, die uns als Kooperationspartner wie auch als Sponsor unterstützt. Wie immer steckt die Schwierigkeit im Detail. Bei mehreren Planungstreffen nahm unser „Baum der Erkenntnis“ immer mehr Gestalt an und entwickelte sich von einer offenen Röhrenkonstruktion in eine im Stamm geschlossene Kastenkonstruktion (Vitrine) um die Ausstellungsexponate witterungsgeschützt, dauerhaft und sicher aufnehmen und verwahren zu können. Zusätzlich entsprießen diesem Stamm, wie bei einem Baum üblich, Äste und Zweige. Diese werden durch eine Art Adapter am Stammende angebracht, um diese kreativ zu gestaltenden Äste und Zweige mit ihrem Laubwerk aufzunehmen. Durch die Verwendung dieser Adapter sind die Äste austauschbar, sodass sich jede Abteilung Jahr für Jahr in der Projektwoche sofern gewünscht gestalterisch einbringen kann. Dies unterstreicht noch einmal die Dynamik, das Wachstum und die Lebendigkeit unserer Schule. Aufgrund der Komplexität des Vorhabens haben wir die Umsetzung in einzelne, zeitlich zu realisierende Segmente (Baugruppen) aufgeteilt. Die Fertigung erfolgte in den schuleigenen Werkstätten und im Kooperationsbetrieb Lehrwerkstatt Arnold AG. Die Schüler wurden in einer Art Rotationsprinzip täglich zwischen den beiden Werkstätten ausgetauscht. So hatten die Auszubildenden Gelegenheit, auch mal eine andere Firma und deren Produktionsstätte, sprich: Lehrwerkstatt kennen zu lernen. Ebenso hatten die Vollzeitschüler die Möglichkeit erste Kontakte zu einem potentiellen Arbeitergeber zu knüpfen und umgekehrt. Was auch bei einem Schüler gelang und in einem Ausbildungsvertrag endete.

In der Projektwoche 2018 wurde dieser „Baum der Erkenntnis“ weiter gefertigt und der Stahlbau des Baumstammes vollendet und mit dem Herstellen der Fundamente begonnen. Das Ganze ist damit aber noch lange nicht fertig, sondern wird weiter wachsen wie ein Baum, der wächst, solange der lebt.

Die beiden Projektverantwortlichen Lehrer Hr. Herz und Hr. Adam (vorne Mitte hockend in weißen Hemden) – umrahmt von den teilnehmenden Schülern – präsentieren den „Baum der Erkenntnis“

Auf zwei Rädern durch die Natur zu radeln, abseits befestigter Straßen, ist heute absolut angesagt. Mountainbiking ist für viele Jugendliche und Erwachsene zu einem attraktiven Hobby geworden, das gleich mehrere Grundbedürfnisse zwangslos miteinander verbindet: sportliche Fitness, Bewegungsdrang an frischer Luft, Naturerleben und auch eine Portion Abenteuerlust. Eine sportliche Herausforderung ist das Mountainbike-Fahren schließlich immer und jede Fahrerin und jeder Fahrer wird irgendwann einmal seine eigenen Grenzen erfahren.

Die Schüler_innen des Mountainbike-Projektes zusammen mit dem Projektverantwortlichen Andreas Krämer (rechts)

Die große Beliebtheit des Mountainbiking spiegelt sich auch in unserer Schulgemeinde. Nicht wenige Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler frönen diesem tollen Freizeitspaß – und was liegt näher, daraus ein stark frequentiertes Projekt zu machen, das unsere diesjährige Schulwoche maßgeblich bereicherte. Das spannende Projekt wurde gemeinsam von den beiden Lehrern Andreas Krämer und Rolf Wenzel realisiert. Unterstützt wurden sie vom frisch „gebackenen“ Abiturienten Tobias Doderer. Bei den Ausfahrten in den Hochtaunus ging es wortwörtlich „über Stock und Stein“.

Das Projekt dauerte drei Tage und fand zeitgleich in der Metall-Werkstatt der HTS und auch im Freien statt. In der Schulwerksattführten die Jugendlichen unter Anleitung von Herrn Krämer eine Inspektion an ihren eigenen Fahrrädern durch.

Lehrer Krämer zeigte seinen Schüler_innen an einem Demo-Bike, wie es richtig geht: Reifen wechseln, Ketten prüfen und Bremsbeläge wechseln. Er zeigte den Schülerinnen und Schülern den Umgang mit dem erforderlichen Werkzeug und die Vorgehensweise bei Wartung und Reparatur der Mountainbikes.

Die Hochtaunusschule Oberursel ist die einzige berufliche Schule des Bundeslandes Hessen, in der Auszubildende den Beruf der Pferdewirtin/ des Pferdewirtes erlernen können. Grund genug, diesem „Alleinstellungsmerkmal“ unserer Hochtaunusschule die ihm zukommende Aufmerksamkeit zu Teil werden zu lassen, insbesondere in unserer Reihe der „Projekte des Monats“. Denn auch bei der zweiten Projektwoche der HTS im Juni 2017 waren die Pferdewirt_innen wieder voll aktiv und zeigten den Besucher_innen die Faszination ihres Berufes.

Die mitwirkenden Schülerinnen und Schüle im Gruppenbild 

 

sowie ihr vielbeachtetes Maskottchen „Wolke“

 

Neben dem Besuch des Pferdes „Wolke“ und der Betriebsbesichtigung wurden Praxen rund ums Pferd durchgeführt, wie z. B. den Herzschlag und den Atem abzuhören oder mit Hilfe des Maulgatters einen Blick auf Zähne und Rachen zu erhalten.

Die drei Projektbeteiligten Lehrkräfte der HTS: Fr. Zühlsdorf und Fr. Dr. Wagner (mit Pferd in der Mitte) sowie Fr. Schmidt (unteres Foto links)

 

Unter der Leitung von Frau Dr. Wagner, Frau Zühlsdorf und Frau Schmidt haben die insgesamt 24 Schüler_innen einen Reitbetrieb in Oberursel besucht und am Dienstag, den 27.6 kam unser Maskottchen „Wolke“ zu Besuch. Dieses wurde in unserer schuleigenen Pferdebox untergebracht. Das Ziel des Projektes ist es, die Schüler_innen das Halten eines Pferdes zu lehren und ihnen die grundlegenden Aufgaben eines Pferdewirts beizubringen.

Jede/r von uns kann heute in die Lage kommen, dass man sie braucht – und zwar schneller, als einem lieb sein kann – die Fähigkeit zur Selbstverteidigung

An der Hochtaunusschule Oberursel lernen Schülerinnen und Schüler auch, wie sie sich im „Ernstfall“ verhalten müssen.

Das Projekt Selbstverteidigung unter Leitung des Sportlehrers Herrn El Haddaoui wurde von Katrin Fell, eine Schülerin der 11BG1, ins Leben gerufen. Die Teilnehmer lernen das richtige Verhalten bei fast schon alltäglichen Konflikten und Auseinandersetzungen. Außerdem simulieren wir verschiedene Angriffssituationen und das angemessene Reagieren. Katrin Fell und Rene Kipper

Gemeinsam mit ihrem Judo-Trainer Rene Kipper (siehe rechtes Foto) versuchen sie nun drei Tage lang, den 12 Teilnehmer_innen die Grundlagen der Selbstverteidigung beizubringen, insbesondere das Reagieren in gefährlichen Situationen und wie man diese richtig erkennt und einschätzt.

Die Übungen werden größtenteils auf der Matte verrichtet und es fließen auch Methoden bzw. Techniken aus dem Judo oder aus anderen Kampfsportarten ein. Das Ziel des Projektes ist, Schülern neue Kampfsportarten nahezubringen und sie interessant zu gestalten. Des Weiteren könnte es dem einen oder anderen BG-Schüler in der Q1 im Sportunterricht weiterhelfen, da Kampfsport als Unterrichtsthema behandelt wird.

Berufliche Ausbildungsperspektiven für Migranten –
Die Firma Rolls-Royce und die Hochtaunusschule Oberursel geben jungen Flüchtlingen eine Chance

Die sprachliche, berufliche und soziale Integration junger Migranten in die deutsche Gesellschaft ist eine der großen politischen Herausforderung dieser Tage. Und dies insbesondere, weil seit einigen Jahren die Zahl der jugendlichen unbegleiteten Flüchtlinge unter 18 Jahren in Deutschland stark angestiegen ist. Nun aber müssen Staat, Wirtschaft und Gesellschaft die Integration dieser neu zu uns kommenden jungen Menschen bewältigen. Die damit verbundenen Probleme sind enorm, aber bei gleichzeitiger Kraftanstrengung aller Beteiligten letztendlich doch lösbar.

Sowohl die Hochtaunusschule Oberursel als auch der Flugzeugmotorenbauer Rolls-Royce in Oberursel stellen sich gemeinsam dieser gesamtgesellschaftlichen Verantwortung! Beide zusammen haben nämlich in enger Kooperation ein Projekt ins Leben gerufen, das zehn ausgewählten jugendlichen Flüchtlingen ein mehrwöchiges Betriebspraktikum ermöglichen soll. An der Hochtaunusschule gibt es derzeit drei Integrationsklassen (InteA). Aus den Reihen dieser Schülerinnen und Schüler werden zehn ausgewählt, die zwei Voraussetzungen erfüllen müssen, um ein solches Praktikum antreten zu können: Zum einen muss ihr Fortschritt im Erlernen der deutschen Sprache soweit gediehen sein, dass sie in sprachlicher Hinsicht den Anforderungen an ein solches Praktikum gewachsen sind. Zum anderen sollten die Jugendlichen sowohl das Interesse wie auch die grundlegenden Befähigungen für einen Metallberuf mitbringen: also neben den mathematischen Grundlagen auch Freude an der Arbeit mit Metall und Lust daran, auch mal kräftig zuzupacken.

Die Niederlassung von Rolls-Royce in Oberursel (Quelle: Rolls-Royce Deutschland)

 

Ziel der zehn anvisierten Praktikumsplätze ist, die jungen Menschen, die erst vor kurzem neu nach Deutschland gekommen sind, mit den Erfordernissen und dem Ablauf der dualen Ausbildung hierzulande vertraut zu machen. Da dieses deutsche Erfolgsmodell in vielen Teilen der Welt, und insbesondere in den wirtschaftlich unterentwickelten Herkunftsländern der Geflüchteten, weitgehend unbekannt ist, wird auf diesem Gebiet Pionierarbeit zu leisten sein.

 

Pilotfunktion für dieses Vorhaben hatte die Projektwoche 2017 der Hochtaunusschule Oberursel. Hier bot die Firma Rolls-Royce ein dreitägiges Praktikum in der Metallbearbeitung für Schülerinnen und Schüler der Integrationsklassen an, um diesen die Arbeitswelt der Metallindustrie näher zu bringen. Der Kurs fand unter Leitung der Ausbildungsmeister und mit tatkräftiger Unterstützung von Auszubildenden der Firma Rolls-Royce in den Metallwerkstätten der Hochtaunusschule statt. „Qualitätssicherung ist vor allem in der Luftfahrt eine wichtige Angelegenheit“. Ein Leitspruch, der exemplarisch für die Präsentation der Ausbildungsmöglichkeiten in der Triebwerkproduktion des englischen Maschinenbauers Rolls-Royce steht.

 

 

 

 

Auf Plakatwänden informiert die Rolls-Royce AG in Oberursel über ihr Engagement in der dualen Ausbildung

 

Und ganz im Sinne dieses Wahlspruchs begann die Projektwoche für die zehn Teilnehmer mit einem Vortrag über Arbeitssicherheit und  Qualitätssicherung. Es folgten eine Vorstellung der Werkzeuge sowie ein Abriss der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Zerspanungs- und Industriemechanikern. Doch auch der Ablauf der Ausbildung und die Funktionsweise des dualen Ausbildungssystems waren Teil der „Einführung Metalltechnik“, die sich vor allem an Schüler des InteA-Zweigs der Hochtaunusschule Oberursel richtete. Um die Gruppe nicht nur mit theoretisch erworbenem Wissen nach Hause zu schicken, hatte jeder die Möglichkeit mehrere Werkstücke zu bearbeiten, darunter u.a. ein Stifthalter in Würfelform.

Zwei InteA-Schüler der HTS zusammen mit einem Ausbilder und Azubis der HTS  –  ein InteA-Schüler beim Studium von Fertigungsplänen

 

Dieses Projekt an der Hochtaunusschule war gewissermaßen ein Probelauf für ein darauf folgendes mehrwöchiges Betriebspraktikum bei Rolls-Royce. Es steht zu hoffen, dass auch das Betriebspraktikum ein Erfolg wird – im Interesse der jungen Flüchtlinge wie auch der deutschen Wirtschaft, die in den kommenden Jahren wegen des abzusehenden Fachkräftemangels auf kein Talent verzichten kann, egal woher jemand kommt, wie er heißt und welcher Religion er angehört.

 

Die Arbeit an den Maschinen will gelernt sein – und einen ersten Einblick konnte das Projekt an der Hochtaunusschule den Teilnehmer_innen vermitteln

An der Hochtaunusschule Oberursel lernen Schülerinnen und Schüler „Websites made in Oberursel“ zu erstellen!

 

In einer Welt, die sich immer mehr dem Internet widmet, gewinnen Webseiten zunehmend an Bedeutung.

Um als Fachinformatiker den Anforderungen der digitalen Gesellschaft gewachsen zu sein, ergriffen 17 junge Erwachsene die Chance, im Kurs „Dynamische Webseiten“ mehr über HTML  & Co zu lernen.

 

Kursleiter Herr Ralph Schmidt mit zwei Teilnehmern

Herr Schmidt eröffnete das Projekt mit einer kurzen theoretischen Einleitung, welche sich unter anderem CSS widmete.

 

Dabei handelt es ich um eine Programmiersprache, mit deren Hilfe sich dynamische Webseiten erstellen lassen

 

Da Probieren bekanntermaßen über Studieren geht, konnten sich die Teilnehmer im Anschluss selbst an die Rechner begeben und direkt loslegen

Ziel des Kurses war die Erstellung einer Webseite samt Gästebuch und Administrationsbereich, welches alle Teilnehmer am Ende der Projektwoche erreichten. Die Schülerinnen und Schüler erlernen die Erstellung einer Homepage mit dynamischen Inhalten, die aus einer hinterliegenden Datenbank abgefragt werden, z.B. ein Gästebuch, ein Fotoalbum und ein einfaches Chatsystem o.ä. Das Projekt war ein voller Erfolg und hat allen Beteiligten nicht nur viel Spass gemacht, sondern auch neue Erkenntnisse und Fertigkeiten beschert – damit wird die Hochtaunusschule wieder einmal ihrem Bildungsauftrag gerecht, ihren Schülerinnen und Schülern wichtige zeitgemäße IT-Kompetenzen des 21. Jahrhunderts zu vermitteln!

In diesem spannenden und hochinteressanten Projekt fand sich unter Leitung von Herrn Richter eine Gruppe von insgesamt 12 motivierten Schüler-innen aus den Fachbereichen Elektrotechnik und Mechatronik zusammen, um in verschiedenen Gruppen Fischertechnik-Modelle zu automatisieren.

Eine der Schülergruppen programmierte die Steuerung für die oben abgebildete Stanzmaschine mit Förderband zum Zuliefern von Werkstücken. Drei Schüler erstellten eine Simulation eines Förderbandsystems mit drei Bändern, um zum Beispiel Pakete oder Koffer zu transportieren. Ein weiteres Modell war eine Lüfter-Steuerung zur Belüftung eines Tunnels. Die Modelle wurden über die Kleinsteuerung ‚LOGO‘ von SIEMENS angesteuert, die mit der Software LOGOsoft programmiert werden muss.

Zum Projektabschluss demonstrierte Herr Eisinger von der Feuerwehr Oberursel die Steuerung eines Drehwagens bei einem ihrer Einsatzfahrzeuge.

Die Schülergruppe „Automatisieren mit LOGO“ unter Leitung von Hr. Richter posiert stolz vor dem Feuerwehrauto (2. von links Hr. Eisinger).

 

Die Feuerwehr Oberursel zu Gast bei der Projektwoche der Hochtaunusschule (rechts Hr. Eisinger).
 

 

Abseits befestigter Straßen auf zwei Rädern „über Stock und Stein“ durch die Natur zu radeln, ist seit geraumer Zeit ganz groß in Mode. Mountainbiking ist für viele Jugendliche und Erwachsene zu einem attraktiven Hobby geworden, das gleich mehrere Grundbedürfnisse zwangslos miteinander verbindet: sportliche Fitness, Bewegungsdrang an frischer Luft, Naturerleben und auch eine Portion Abenteuerlust. Eine sportliche Herausforderung ist das Mountainbike-Fahren schließlich immer und jede Fahrerin und jeder Fahrer wird irgendwann einmal seine eigenen Grenzen erfahren.

Schüler und Lehrer der Hochtaunusschule beim Mountainbiken im Taunus

Die große Beliebtheit des Mountainbiking spiegelt sich auch in unserer Schulgemeinde.

Nicht wenige Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler frönen diesem tollen Freizeitspaß – und was liegt näher, daraus ein stark frequentiertes Projekt zu machen, das unsere diesjährige Schulwoche maßgeblich bereicherte. Das spannende Projekt wurde gemeinsam von dem Lehrer im Metallfachbereich Herrn Andreas Krämer und dem Zweiradmechanikermeister und Inhaber des Fahrradbetriebs „Cityzweirad“ in Oberursel Herrn Heiko Scholl realisiert. Als weiterer Projektverantwortlicher Lehrer unserer Hochtaunusschule fungierte der Abteilungsleiter BG, Herr Michael Zimmer. Die Kollegen Karlheinz Wiesemann und Isabell Medak, geb. Uhrig haben ebenfalls die Ausfahrt begleitet.

Der Projektverantwortliche Andreas Krämer (links) und Fahrradmeister Heiko Scholl (rechts) bei der Arbeit an dem Demo-Bike in der Metallerwerkstatt

Das Projekt dauerte drei Tage und fand zeitgleich in der Metall-Werkstatt und auch im Freien statt. Am jeden Tag war ein Teil der Gruppe mit den Fahrrädern unterwegs, und zwar am Montag zur Saalburg, am Dienstag zum Feldberg und am Mittwoch nach Falkenstein. Zur gleichen Zeit blieb ein Teil der Gruppe in der Schule und reparierte ihre Fahrräder in der Werkstatt. Herr Krämer und Herr Scholl zeigten an einem Demo-Bike, wie es richtig geht: Reifen wechseln, Ketten spannen und Bremsen wechseln. Sie zeigten den Schülerinnen und Schülern den Umgang mit dem erforderlichen Werkzeug und die Vorgehensweise bei Wartung und Reparatur der Mountainbikes. Am Donnerstag, während des Schulfestes bot Herr Scholl allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft einen kostenlosen Fahrrad Check-Up an.

Auch die Schüler packten fleißig mit an in der Fahrradwerkstatt

Dass das Mountainbike-Projekt eine so tatkräftige Unterstützung durch Herrn Scholl erfuhr, zeugt von einem überdurchschnittlichen Engagement für unsere Hochtaunusschule. Denn Herr Scholl stellte unserer Projektwoche nicht nur viel Arbeitszeit gratis zur Verfügung, die für einen selbständigen Unternehmer immer kostbar ist, sondern stiftete auch das benötigte Arbeitsmaterial zur Fahrradreparatur kostenlos. Dieser Einsatz ist gar nicht hoch genug zu bewerten und daher gilt ihm der Dank aller, die an dieser Projektwoche beteiligt waren und insbesondere auch von seinem Know How profitiert haben. Wer im Alltag seinen Rat braucht, findet ihn in seiner Firma „Cityzweirad“, dem von ihm im Jahre 1992 gegründeten Fahrradgeschäft in Oberursel, dessen Inhaber und Geschäftsführer er ist. Als lokales Unternehmen beteiligt sich das Geschäft auch an aktuellen Themen oder Aktionen zum Beispiel als Service-Station beim Mountainsports Bikemarathon oder einer Fahrrad AG in der Grundschule am Urselbach und aktuell beim Projekt Mountainbike in der HTS.

 

 

Nicht nur in zahlreichen Science-Fiction-Filmen und futuristischer Literatur erfreuen sich Roboter seit langer Zeit größter Beliebtheit. Die enorme Faszination, die von diesen vielseitig begabten Maschinenwesen auf so viele Menschen ausgeht, spiegelt sich auch in unserer technikaffinen Schulgemeinde – und was liegt näher, als daraus ein tolles Technik-Projekt bei unserer diesjährigen Schulwoche zu machen, das von den Lehrer_innen Elke Roy, Azeddine El Haddaoui und Robert Šulc realisiert wurde. Drei Tage lang haben sich 20 Schüler_innen mit dem Bau und der Ansteuerung verschiedener Roboterarten beschäftigt und dabei viel Neues erprobt, was sie der Schulgemeinde bei dem Schulfest am 14. Juli 2016 in interessanter Form vorstellen konnten. Zudem besichtigten die Schüler_innen aktuelle Entwicklungsprojekte an der Fachhochschule Frankfurt und erfuhren dabei auch mehr über die Zukunftsperspektiven der Robotik.

Spaß an Technik! Das war das Motto des Roboter-Workshops bei der Projektwoche an der Hochtaunusschule. Jugendliche ohne Vorerfahrung in der Softwareentwicklung haben eine Schaltung entworfen, gezeichnet, die Bauteile platziert und anschließend gelötet. Andere haben Software zur Ansteuerung autonomer Fahrzeuge erstellt.

 

Zunächst wurde für zwei Tage an den Robotern in der Schule gearbeitet. Die Projektteilnehmer_innen brachten dafür sehr unterschiedliche Vorkenntnisse mit. Je nach Neigung konnte die Software für die Fahrzeuge erstellt, die Elektronik gelötet oder die Abschlusspräsentation für das Schulfest vorbereitet werden. Einige programmierten in den Programmiersprachen C (Arduino) oder Assembler, um ein autonomes Fahrzeug (Roboter mit zwei Rädern) steuern zu können.

 

Diese Roboter begeistern nicht nur an unserer HTS

Ein Teil der Gruppe beschäftigte sich mit dem Meccano Roboter, der fahren und sprechen kann und zur Freude der Schüler_innen auf Sprachbefehle reagiert. Die Aufgabe war es dabei, einen defekten Arm instand zu setzen und danach den Funktionsumfang des Roboters zu erforschen. Der Besuch des Lehrstuhls für Informatik an der FH Frankfurt am dritten Tag wurde zum Highlight des Projektes. Hier konnte die Gruppe von der HTS die Entwicklung unterschiedlicher Roboter auf hohem Niveau erleben. In Kleingruppen lernten sie die Entwicklung von Assistenzrobotern und des fußballspielenden Roboters NAO kennen, der unsere Jugendlichen besonders begeistert hat.

Drei abwechslungsreiche, interessante Projekttage liegen hinter uns. Neben dem Inhaltlichen, war es eine positive Erfahrung mit Schüler_innen aus verschiedenen Klassen unterschiedlicher Fachrichtungen zusammen zu arbeiten. Nicht nur uns hat das Projekt viel Spaß gemacht, auch im Rahmen des Schulfestes hat das Projekt großes Interesse geweckt.

    

Die Projektverantwortlichen Elke Roy, Robert Šulc und Azeddine El Haddaoui

 

 

Industriefotografie – wenn Metall auf Kunst trifft…

1. Tag: Besuch des Hessenparks

Ein  schöner Montagmorgen. Es scheint sonnig zu werden. Das ist auch gut so, denn das Fototeam der HTS - bestehend aus zwölf Schülern und drei Lehrern - macht sich auf den Weg in den wohlbekannten Hessenpark. Vorher hatte es noch eine Projekteinführung an unserer Schule gegeben. Bewehrt mit Kamera und einem Ziel im Gepäck: Möglichst schöne und eindrucksvolle Motive für  das Projektthema „Industriefotografie“ zu finden. Also nichts wie auf zur S-Bahn.

Vor Ort fanden wir liebevoll restaurierte Häuser aus der hessischen Vergangenheit vor. Doch auch der Inhalt interessierte uns. Maschinen, Werkzeuge und Gebrauchsgegenstände die eine durch die vergangenen Jahrhunderte nicht zu übersehende Patina aufweisen. Für uns genau der richtige Ort uns als Profifotografen zu versuchen. Nach wenigen Stunden waren die Bilder im „Kasten“ und der erste Tag konnte ausklingen.

 

Die drei Projektleiter, die Herren Wenzel, Göpfert und Dawidjan (4.-6. von links) zusammen mit einigen der teilnehmenden Schüler_innen vor den Ergebnissen.

2. Tag Computerarbeitstag:

Wer Fotos begutachten und im Nachhinein verbessern möchte, der kommt um moderne Computertechnik nicht mehr herum. Wozu gibt’s denn die entsprechende Hard-, und Software an unserer Schule? Der zweite Tag stand daher ganz im Zeichen der Bildauswahl und -bearbeitung. Die fotografischen Ergebnisse vom Vortag wurden zuerst der Gruppe vorgestellt. Dann wurde beraten und ausgewählt, damit nach dem Entscheidungsprozess die aussagekräftigsten Bilder digital bearbeitet werden konnten. Jeder begab sich nun einzeln an die Arbeit um den Fotos den letzten „digitalen Schliff“ zu geben.
Parallel dazu wurden ab Mittag in der Metallwerkstatt die Vorbereitungen für die vorgesehenen Bilderrahmen getroffen.

 

Obwohl es bei den Projektteilnehmern keinerlei Vorkenntnisse bei der Metallbearbeitung gab, waren Sie von Anfang an engagiert bei der Sache und so gab es auch keine Reklamationen.

3. + 4. Tag Bilderrahmenbau und Präsentation

Die für gut befundenen Fotos wurden nun anschließend auf Fotopapier gebannt, beschnitten und gegebenenfalls nochmals retuschiert. Nun lag der Schwerpunkt ganz auf der Metallbearbeitung der dafür vorgesehenen Metallbilderrahmen. Eine gute Fotografie kommt erst so richtig zur Geltung, wenn sie durch einen entsprechenden Rahmen gut in Szene gesetzt wird. Also auf in die Werkstatt der HTS wo die Rahmen aus L-Profilen hergestellt werden sollten um diese zur Aufnahme der Fotos nebst Passepartout vorzubereiten.

Dies war nun der Part von Herrn Göpfert, die Schüler_innen zur Anfertigung von einfachen Bilderrahmen aus Metall anzuleiten. Ein besonderes Augenmerk wurde hier auf den künstlerischen Effekt gelegt, bei dem Stahlblech war nämlich vorher eine korrodierte Oberfläche erzeugt worden, dieser Effekt wurde weder gestoppt noch rückgängig gemacht.  Nun heißt es Maß nehmen, Anreißen, Kanten, Sägen, Körnen, Bohren, Gewindeschneiden, Feilen und Zusammenschweißen. Dazu wurden die Rahmen mit einem MIG-MAG Schweißgerät zusammengepunktet. Die Schüler_innen waren nun begeistert bei der Arbeit und kamen am Ende zu einem guten akzeptablen Ergebnis. Das hat alle Projektteilnehmer im wahrsten Sinne „zusammengeschweißt“ und wir alle freuten uns über die wirklich guten Ergebnisse. Dies sind nun dauerhaft im Flur unserer Hochtaunusschule zu begutachten. Nicht ohne Grund sind wir zum Projekt des Monats „November“ gewählt worden. Vielen Dank an alle Beteiligten!

 

Ein Beispiel für die guten Ergebnisse des Projektes: ein fertig gerahmtes Bild, wobei sowohl das Foto wie auch der Rahmen komplett von Schüler_innen gefertigt wurde.

 

Vorwort:

Die Veranstaltung ist der erste Teil einer Reihe mit geführten Industriebesichtigungen in den Bereichen Kraftfahrzeug-, Flugzeug- und Schiffbau mit dem Schwerpunkt der Umsetzung von der Theorie in die Praxis.

In dieser Auftaktveranstaltung stehen exemplarisch der Motor und das Getriebe im Fahrzeugbau im Fokus. Die weiteren Veranstaltungen decken die Bereiche Luftfahrttechnik und Schifffahrt ab. Dabei werden wir uns u.a. mit moderner Antriebstechnik beschäftigen und mit der Spitze der deutschen Industrie zusammenarbeiten, u.a. Mercedes Benz, Porsche, Rolls-Royce, Airbus, Meyer Werft.

Den Schnittpunkt zum Unterricht bildet dabei immer die technische Ausrichtung der Hochtaunusschule im beruflichen Gymnasium, der Fachhochschule und der Berufsschule mit seinen Partnern und Ausbildungsbetrieben, wie beispielsweise Rolls-Royce.

Projektvorbereitung

  • Koordination der Werksführungen und Busfahrt
  • Grundreinigung eines gebrauchten Getriebes (VW Golf IV) von den Schülern der 10BMI (Bild rechts)
  • Demontage, Sandstrahlung, Remontage
  • Fertigung erster Handskizzen für eine Universalaufspanneinheit im Unterricht der Zerspanungs- und Industriemechaniker (Verantwortlicher für die Koordination bei Rolls Royce: Markus Teichmann, 2. Lehrjahr)
  • Festlegung der Abmaße

  • Wissenbach stellt zwei Modellmotorenbausätze (4- und 8-Zylinder) für das Projekt (Bild rechts)

 

Projektdurchführung (1. Tag)

  • Busfahrt nach Sindelfingen ins Mercedes Benz-Werk I
  • Werksführung mit Produktion der S-Klasse Limousine und des Maybach

  • Überfahrt nach Zuffenhausen ins Porsche-Werk
  • Werksführung bei Porsche mit einer imposanten Darstellung der Geschichte der Firma Porsche

  • „Hochzeit“, d.h. der Einbau von Motor und Getriebe in diversen Modellen, u.a. Boxter, 911, Cayman, 918 und 911GT (Bild rechts)
  • Heimfahrt nach Oberursel

 

 

Parallel zu den Werksführungen in Stuttgart werden im Werk bei Rolls Royce und in der HTS das Grundgestell für die Spanneinheit gesägt und vorgeschweißt.

 

Dabei wird das Getriebegehäuse aufgefräst, um die Zahnräder und Funktionseinheiten, wie z.B. die Schaltstangen, freizulegen.

Projektdurchführung (2. Tag)

  • Sichtung der Einzelteile der beiden Modellmotoren (Bild rechts)
  • Einteilung der Gruppen
  • Montage und Vorerprobung des funktionsfähigen Motors
  • Mechanische Bearbeitung der Spanneinheit mit anschließender Montage des Getriebes
  • Fertigung der Aufspannung

Projektdurchführung (3. Tag)

  • Funktionsüberprüfung der Motoren
  • Dokumentation und Erklärung der Funktionsprinzipien eines Viertakters (Bild rechts)
  • Vorbereitung der Präsentation (Gruppe Motor)
  • Zusammenbau und Aufspannung des mechanischen 5-Gang-Getriebes
  • Beschichten des Rollwagens
  • Vorbereitung der Präsentation (Gruppe Getriebe)

Projektdurchführung (4. Tag)

  • Ausstellung des Getriebes mit Spannvorrichtung und der beiden Lernmodelle mit schematischer Funktionsdarstellung
  • Lehrfilme „Funktion eines Getriebes“ und „Der 4-Takt-Motor“

 

 

 

Oder: der lange Weg von der ersten Idee zum fertigen Vitrinenbaum

Eine berufliche Schule wie unsere Hochtaunusschule in Oberursel vereint in sich viele unterschiedliche Fachbereiche, Ausbildungsgänge und Schulformen. Dennoch – oder gerade deshalb - gehören alle diese verschiedenen beruflichen Bildungsangebote für junge Menschen zusammen unter ein gemeinsames Dach und bilden unsere Hochtaunusschule. Durch welches Symbol lässt sich diese bunte Vielfalt in der lebendigen Einheit am besten darstellen und greifbar werden lassen? Durch einen Baum – so die ebenso einfache wie geniale Antwort der beiden HTS-Lehrer Stefan Herz und Norbert Wissenbach. Die Idee „Baum der Erkenntnis“ war geboren. Ein Baum deshalb, weil sich in dieser Naturmetapher all die spezifischen Chancen und Möglichkeiten, die unsere Schule bietet, am besten veranschaulichen lassen. Nach einigen Vorüberlegungen nahm die Idee der beiden projektverantwortlichen Lehrer konkretere Formen an: Grundüberlegung war, etwas Dynamisches aus Metall herzustellen, welches das große Spektrum der handwerklichen sowie industriellen Metallberufe, die an der HTS unterrichtet werden, widerspiegelt. Zusätzlich sollte eine Plattform geschaffen werden, auf der sich alle Fachbereiche einbringen bzw. darstellen können. Es wird ein Baumstamm aus Metall gefertigt, der alle Fachbereiche der Schule beinhaltet. Im Rahmen der Projektwoche werden entsprechende Fachbereiche wie z.B. Mechatroniker, Industriemechaniker etc. angesprochen.

 

Ihr selbstgebautes Fachmodell wird zukünftig am Ende einer der kommenden jährlichen Projektwochen präsentiert werden. Denn schnell wurde allen Beteiligten klar, dass dieses Projekt sich

über mehrere Jahre erstreckt und somit mehrere Projektwochen in Anspruch nimmt. Trotzdem war der erste Schritt gemacht und wir waren auf den Weg, unsere Idee in die Tat umzusetzen. Nur wie umsetzen? Was können wir leisten, was unsere Schüler, was gibt unsere Infrastruktur her, woher bekommen wir Hilfe und welches Budget wird benötigt? Nach einer ersten Machbarkeitsstudie war klar, dass wir dies nur mit Hilfe von Kooperationspartnern  und Sponsoren stemmen können. Eine Lernortkooperation mit den Ausbildungsfirmen war dafür erforderlich. Nach einigen Gesprächen ist es uns gelungen, die Firma Arnold AG mit ins Boot zu bekommen, die uns als Kooperationspartner wie auch als Sponsor unterstützt. Wie immer steckt die Schwierigkeit im Detail. Bei mehreren Planungstreffen nahm unser „Baum der Erkenntnis“ immer mehr Gestalt an und entwickelte sich von einer offenen Röhrenkonstruktion in eine im Stamm geschlossene Kastenkonstruktion (Vitrine) um die Ausstellungsexponate witterungsgeschützt, dauerhaft und sicher aufnehmen und verwahren zu können.

 

Zusätzlich entsprießen diesem Stamm, wie bei einem Baum üblich, Äste und Zweige. Diese werden durch eine Art Adapter am Stammende angebracht, um diese kreativ zu gestaltenden Äste und Zweige mit ihrem Laubwerk aufzunehmen. Durch die Verwendung dieser Adapter sind die Äste austauschbar, sodass sich jede Abteilung Jahr für Jahr in der Projektwoche sofern gewünscht gestalterisch einbringen kann. Dies unterstreicht noch einmal die Dynamik, das Wachstum und die Lebendigkeit unserer Schule. Aufgrund der Komplexität des Vorhabens haben wir die Umsetzung in einzelne, zeitlich zu realisierende Segmente (Baugruppen) aufgeteilt. Die Fertigung erfolgte in den schuleigenen Werkstätten und im Kooperationsbetrieb Lehrwerkstatt Arnold AG. Die Schüler wurden in einer Art Rotationsprinzip täglich zwischen den beiden Werkstätten ausgetauscht. So hatten die Auszubildenden Gelegenheit auch mal eine andere Firma und deren Produktionsstätte, sprich: Lehrwerkstatt kennen zu lernen. Ebenso hatten die Vollzeitschüler die Möglichkeit erste Kontakte zu einem potentiellen Arbeitergeber zu knüpfen und umgekehrt. Was auch bei einem Schüler gelang und in einem Ausbildungsvertrag endete.

 

Vorplanung zur Projektwoche:

  1. Umsetzung Planung
  2. Zeichnungserstellung
  3. Materialbestellung, Ordern
  4. Personaleinsatzplan (PEP)

 

Durchführung in Projektwoche 2017:

Herstellen des Baumstammes bestehend aus folgenden Einzelteilen:

 Grund- und Kopfplatte anreißen, ausschneiden und auf Fertigmaß bringen

 

 Spezialschrauben drehen

 

  Adapter drehen

 

 Vitrinenkasten schweißen

 

 Vitrinenkasten schleifen

 

 Zusammensetzung eines Baustammsegmentes

 

 Das kunstvolle Anfertigen verschiedener formvollendeter Blätter aus Metall

 

 

Ausblick: In der kommenden Projektwoche 2018 wollen wir unseren „Baum der Erkenntnis“ weiter fertigen und wenn es gut läuft, den Stahlbau des Baumstammes vollenden und eventuell mit dem Herstellen der Fundamente beginnen.

 

 

Das „Internationale, interkulturelle Kochen“ ist ein Projekt der ganz besonderen Art: denn schließlich ist das gemeinsame Planen, Einkaufen, Zubereiten und Essen ein Menschen über Kulturgrenzen hinaus verbindendes kulturelles Element, dessen Bedeutung gar nicht zu überschätzen ist. Gemeinsames Kochen und Essen ist daher auch immer ein lebendiges Stück friedlichen Kulturaustausches, das insbesondere für Schülerinnen und Schüler der Integrationsklassen an der Hochtaunusschule Oberursel (InteA-Klassen) wichtig ist: Bietet es doch die – im schulischen Alltag sonst leider eher rare - Möglichkeit eines Kontaktes zu Schülerinnen und Schülern der Regelklassen. Als projektverantwortliche Lehrkräfte fungieren Barbara Finkeldey und Clarissa Briegel. Sie zeigen den Schülerinnen und Schülern die Grundlagen des Kochens und den richtigen Umgang mit den Lebensmitteln und den Küchenutensilien, achten auf das Einhalten von Hygiene- und Sicherheitsvorschriften und sorgen dafür, dass die Lehrküche nachher wieder in einen akzeptablen Zustand zurück versetzt wurde, sprich: Kehren, Putzen und Wischen.

Das gemeinsame Kochen in der Lehrküche macht Spaß, will aber auch gelernt sein!

 

An guten, leckeren und gesunderen Zutaten fehlt es ebenso wenig wie an Engagement und Tatendrang der Schülerinnen und Schüler

 

Ohne Rezepte geht es nicht beim Kochen

Die leckeren Resultate lassen sich sehen – und vor allem schmecken…

Da macht das gemeinsame Essen gleich doppelt so viel Spaß, was man den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auch ansehen kann…

Auch die – durchgängig alkoholfreien - Cocktails mundeten bei den sommerlichen Temperaturen hervorragend