Nr. Titel Anzahl Betreuer Kosten je
Schüler
1 Schulzeitung 15 Dr. Müller 0 €
2 interkulturell Kompetent 15 Briegel 0 €
3 Modernes Mosaik 16 Dr. Kupka 0 €
4 Schlagwort "Flüchtlingskrise" 12 Leifert 0 €
5 Fußball 15 El Haddaoui 0 €
6 Wandern 25 Wunderlich 0 €
7 Organisation Schulfest / Showbühne 12 Götz  0 €
8 Modedesign 18 Labuz 0 €
9 Einführung Metalltechnik (Rolls Royce) für InteA 10 Kinz 0 €
10 Ist ein FSJ in der Behinderten Betreuung das Richtige für mich? 4 Jakob 0 €
11 Austausch der Kulturen 15 Kraemer 0 €
12 eSport Turnier: Taktik und Teambuilding
(League of Legends)
20 Belau

0 €

13 Schmieden 12 Herz 0 €
V01 Dahlanderschaltung 12 Stolpe 0 €
V02 Netzwerk Hacking 8 Belau 0 €
V03 iOS-App 2d Spiele entwickeln 12 Endreß 0 €
V04 Java Programmierung 20 Massoth 0 €
V05 Baum der Erkenntnis (Kunst aus Metall) 20 Herz 0 €
V06 Schulband 15 Ramb 0 €
V07 dynamische Webseiten 15 R. Schmidt 0 €
V08 Mountainbike 28 Krämer 0 €
V09 Grill selbst gebaut 12 Hofmann 0 €
V10 Portrait zeichnen 15 Winkler 0 €
V11 Photoshop Bildbearbeitung 12 Winkler 0 €
VK01 Rettungsschwimmer DLRG 12 EXTERN / Krämer 20 €
VK02 Fotografie/Bilderrahmenbau 18 Dawidjan 10 bis 20
K01 Poetry-Slam & Gedichte illustrieren 20 B. Wagner ca. 8 €
K02 Stressbewältigung 20 Baisch-Zimmer 6 €
K03 Roboter Workshop 16 Sulc 5 €
K04 Drahtinstallation 8 Loos 10 €
K05 1. Hilfe Kurs 20 EXTERN / Beckert 20 €
K06 Selbstverteidigung 25 El Haddaoui 20 €
K07 Automatisierung mit LOGO 12 Richter 20 €
K08 Grafitti 20 Wilke 20 €
K09 Podiumsdiskussion Mensch was bin ich tolerant 25 Stenz 30 €
K10 Taschen Workshop 4 EXTERN / Beckert 30 €
K11 Hüttentour 15 Geißler 100 €
K12 Natur aktiv erleben 20 Finkeldey 25 €
K13 Work-Life-Balance 20 Korell ca. 37€
G01 Pausenhof Aschenbecher   Jakob  
G02 Anlagenmechaniker   Weber 20 €
G03 Betriebsbesichtigung Pferdewirte   Dr. Wagner 3-5€
G04 Trends im Friseur und Kosmetikbereich   Weyrauch  

 

 

 

Ein wichtiger Termin für alle Ausbildungsbetriebe im Hochtaunuskreis und darüber hinaus: die Hochtaunusschule plant im kommenden Monat vom 11.7 – 14.7.2016 erstmalig eine schulweite Projektwoche durchzuführen. Um einen fach- und schulformübergreifenden Austausch zu fördern, steht die Projektwoche prinzipiell allen Schülern der HTS offen. Am 14.7. findet abschließend ein Schulfest statt, das auch Gelegenheit bieten wird, Projektergebnisse zu präsentieren. Auf diesem Schulfest wollen wir – ähnlich wie beim Hessentag 2011 – unseren Ausbildungspartnern eine Gelegenheit bieten, sich zu präsentieren. Ziel unserer Projektwoche ist es, der Öffentlichkeit die ganze Vielfalt der Aktivitäten in unserer Schulgemeinschaft und das enorme Spektrum an schulischen und beruflichen Chancen vor Augen zu führen, die wir anbieten: Gründe genug für Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildende, sich für unsere Schule zu entscheiden! Dokumentiert wird unsere Projektwoche durch eine Schülerzeitung in Wort und Bild, so dass sich auch eine breitere Öffentlichkeit ein Bild davon machen kann. Die Projektwochenzeitung wird – neben einer traditionellen Printfassung in Papierform in kleiner Auflage – vor allem in elektronischer Form „unter die Leute“ gebracht werden. Geplant ist, dass eine PDF-Datei kostenlos auf unserer Homepage abgerufen werden kann.

 

 

Am Donnerstag, 30. Juni fand unter dem Motto „Keine Macht den Drogen!“ ein ausgesprochen bemerkenswertes Hallen-Fußballturnier an unserer Schule, der Hochtaunusschule in Oberursel statt. Eröffnet wurde das Turnier durch den stellvertretenden Schulleiter der HTS, Herrn Schlageter. Maßgeblich organisiert wurde die Veranstaltung im Vorfeld von dem Sucht- und Gewaltpräventionsbeauftragten unserer Schule, Detlef Ramb, ohne dessen Einsatz dieses Turnier wohl gar nicht zustande gekommen wäre. Unverzichtbarer Organisator des Turnierablaufes war Sebastian Biedenkapp, der vor allem auch für das Erstellen und das Überwachen des Spielplans verantwortlich war und der zudem auch noch die Fotos dieses Turniers schoss. Als unbestechliche und sachkundige Schiedsrichter fungierten Detlef Ramb und Azeddine El Haddaoui, die die Spiele stets vollauf „im Griff hatten“. Allen genannten Kollegen gilt für ihr unermüdliches Engagement der Dank der Schulgemeinschaft.

Abseits befestigter Straßen auf zwei Rädern „über Stock und Stein“ durch die Natur zu radeln, ist seit geraumer Zeit ganz groß in Mode. Mountainbiking ist für viele Jugendliche und Erwachsene zu einem attraktiven Hobby geworden, das gleich mehrere Grundbedürfnisse zwangslos miteinander verbindet: sportliche Fitness, Bewegungsdrang an frischer Luft, Naturerleben und auch eine Portion Abenteuerlust. Eine sportliche Herausforderung ist das Mountainbike-Fahren schließlich immer und jede Fahrerin und jeder Fahrer wird irgendwann einmal seine eigenen Grenzen erfahren.

Schüler und Lehrer der Hochtaunusschule beim Mountainbiken im Taunus

Die große Beliebtheit des Mountainbiking spiegelt sich auch in unserer Schulgemeinde.

Nicht wenige Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler frönen diesem tollen Freizeitspaß – und was liegt näher, daraus ein stark frequentiertes Projekt zu machen, das unsere diesjährige Schulwoche maßgeblich bereicherte. Das spannende Projekt wurde gemeinsam von dem Lehrer im Metallfachbereich Herrn Andreas Krämer und dem Zweiradmechanikermeister und Inhaber des Fahrradbetriebs „Cityzweirad“ in Oberursel Herrn Heiko Scholl realisiert. Als weiterer Projektverantwortlicher Lehrer unserer Hochtaunusschule fungierte der Abteilungsleiter BG, Herr Michael Zimmer. Die Kollegen Karlheinz Wiesemann und Isabell Medak, geb. Uhrig haben ebenfalls die Ausfahrt begleitet.

Der Projektverantwortliche Andreas Krämer (links) und Fahrradmeister Heiko Scholl (rechts) bei der Arbeit an dem Demo-Bike in der Metallerwerkstatt

Das Projekt dauerte drei Tage und fand zeitgleich in der Metall-Werkstatt und auch im Freien statt. Am jeden Tag war ein Teil der Gruppe mit den Fahrrädern unterwegs, und zwar am Montag zur Saalburg, am Dienstag zum Feldberg und am Mittwoch nach Falkenstein. Zur gleichen Zeit blieb ein Teil der Gruppe in der Schule und reparierte ihre Fahrräder in der Werkstatt. Herr Krämer und Herr Scholl zeigten an einem Demo-Bike, wie es richtig geht: Reifen wechseln, Ketten spannen und Bremsen wechseln. Sie zeigten den Schülerinnen und Schülern den Umgang mit dem erforderlichen Werkzeug und die Vorgehensweise bei Wartung und Reparatur der Mountainbikes. Am Donnerstag, während des Schulfestes bot Herr Scholl allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft einen kostenlosen Fahrrad Check-Up an.

Auch die Schüler packten fleißig mit an in der Fahrradwerkstatt

Dass das Mountainbike-Projekt eine so tatkräftige Unterstützung durch Herrn Scholl erfuhr, zeugt von einem überdurchschnittlichen Engagement für unsere Hochtaunusschule. Denn Herr Scholl stellte unserer Projektwoche nicht nur viel Arbeitszeit gratis zur Verfügung, die für einen selbständigen Unternehmer immer kostbar ist, sondern stiftete auch das benötigte Arbeitsmaterial zur Fahrradreparatur kostenlos. Dieser Einsatz ist gar nicht hoch genug zu bewerten und daher gilt ihm der Dank aller, die an dieser Projektwoche beteiligt waren und insbesondere auch von seinem Know How profitiert haben. Wer im Alltag seinen Rat braucht, findet ihn in seiner Firma „Cityzweirad“, dem von ihm im Jahre 1992 gegründeten Fahrradgeschäft in Oberursel, dessen Inhaber und Geschäftsführer er ist. Als lokales Unternehmen beteiligt sich das Geschäft auch an aktuellen Themen oder Aktionen zum Beispiel als Service-Station beim Mountainsports Bikemarathon oder einer Fahrrad AG in der Grundschule am Urselbach und aktuell beim Projekt Mountainbike in der HTS.

 

 

Nicht nur in zahlreichen Science-Fiction-Filmen und futuristischer Literatur erfreuen sich Roboter seit langer Zeit größter Beliebtheit. Die enorme Faszination, die von diesen vielseitig begabten Maschinenwesen auf so viele Menschen ausgeht, spiegelt sich auch in unserer technikaffinen Schulgemeinde – und was liegt näher, als daraus ein tolles Technik-Projekt bei unserer diesjährigen Schulwoche zu machen, das von den Lehrer_innen Elke Roy, Azeddine El Haddaoui und Robert Šulc realisiert wurde. Drei Tage lang haben sich 20 Schüler_innen mit dem Bau und der Ansteuerung verschiedener Roboterarten beschäftigt und dabei viel Neues erprobt, was sie der Schulgemeinde bei dem Schulfest am 14. Juli 2016 in interessanter Form vorstellen konnten. Zudem besichtigten die Schüler_innen aktuelle Entwicklungsprojekte an der Fachhochschule Frankfurt und erfuhren dabei auch mehr über die Zukunftsperspektiven der Robotik.

Spaß an Technik! Das war das Motto des Roboter-Workshops bei der Projektwoche an der Hochtaunusschule. Jugendliche ohne Vorerfahrung in der Softwareentwicklung haben eine Schaltung entworfen, gezeichnet, die Bauteile platziert und anschließend gelötet. Andere haben Software zur Ansteuerung autonomer Fahrzeuge erstellt.

 

Zunächst wurde für zwei Tage an den Robotern in der Schule gearbeitet. Die Projektteilnehmer_innen brachten dafür sehr unterschiedliche Vorkenntnisse mit. Je nach Neigung konnte die Software für die Fahrzeuge erstellt, die Elektronik gelötet oder die Abschlusspräsentation für das Schulfest vorbereitet werden. Einige programmierten in den Programmiersprachen C (Arduino) oder Assembler, um ein autonomes Fahrzeug (Roboter mit zwei Rädern) steuern zu können.

 

Diese Roboter begeistern nicht nur an unserer HTS

Ein Teil der Gruppe beschäftigte sich mit dem Meccano Roboter, der fahren und sprechen kann und zur Freude der Schüler_innen auf Sprachbefehle reagiert. Die Aufgabe war es dabei, einen defekten Arm instand zu setzen und danach den Funktionsumfang des Roboters zu erforschen. Der Besuch des Lehrstuhls für Informatik an der FH Frankfurt am dritten Tag wurde zum Highlight des Projektes. Hier konnte die Gruppe von der HTS die Entwicklung unterschiedlicher Roboter auf hohem Niveau erleben. In Kleingruppen lernten sie die Entwicklung von Assistenzrobotern und des fußballspielenden Roboters NAO kennen, der unsere Jugendlichen besonders begeistert hat.

Drei abwechslungsreiche, interessante Projekttage liegen hinter uns. Neben dem Inhaltlichen, war es eine positive Erfahrung mit Schüler_innen aus verschiedenen Klassen unterschiedlicher Fachrichtungen zusammen zu arbeiten. Nicht nur uns hat das Projekt viel Spaß gemacht, auch im Rahmen des Schulfestes hat das Projekt großes Interesse geweckt.

    

Die Projektverantwortlichen Elke Roy, Robert Šulc und Azeddine El Haddaoui

 

 

Industriefotografie – wenn Metall auf Kunst trifft…

1. Tag: Besuch des Hessenparks

Ein  schöner Montagmorgen. Es scheint sonnig zu werden. Das ist auch gut so, denn das Fototeam der HTS - bestehend aus zwölf Schülern und drei Lehrern - macht sich auf den Weg in den wohlbekannten Hessenpark. Vorher hatte es noch eine Projekteinführung an unserer Schule gegeben. Bewehrt mit Kamera und einem Ziel im Gepäck: Möglichst schöne und eindrucksvolle Motive für  das Projektthema „Industriefotografie“ zu finden. Also nichts wie auf zur S-Bahn.

Vor Ort fanden wir liebevoll restaurierte Häuser aus der hessischen Vergangenheit vor. Doch auch der Inhalt interessierte uns. Maschinen, Werkzeuge und Gebrauchsgegenstände die eine durch die vergangenen Jahrhunderte nicht zu übersehende Patina aufweisen. Für uns genau der richtige Ort uns als Profifotografen zu versuchen. Nach wenigen Stunden waren die Bilder im „Kasten“ und der erste Tag konnte ausklingen.

 

Die drei Projektleiter, die Herren Wenzel, Göpfert und Dawidjan (4.-6. von links) zusammen mit einigen der teilnehmenden Schüler_innen vor den Ergebnissen.

2. Tag Computerarbeitstag:

Wer Fotos begutachten und im Nachhinein verbessern möchte, der kommt um moderne Computertechnik nicht mehr herum. Wozu gibt’s denn die entsprechende Hard-, und Software an unserer Schule? Der zweite Tag stand daher ganz im Zeichen der Bildauswahl und -bearbeitung. Die fotografischen Ergebnisse vom Vortag wurden zuerst der Gruppe vorgestellt. Dann wurde beraten und ausgewählt, damit nach dem Entscheidungsprozess die aussagekräftigsten Bilder digital bearbeitet werden konnten. Jeder begab sich nun einzeln an die Arbeit um den Fotos den letzten „digitalen Schliff“ zu geben.
Parallel dazu wurden ab Mittag in der Metallwerkstatt die Vorbereitungen für die vorgesehenen Bilderrahmen getroffen.

 

Obwohl es bei den Projektteilnehmern keinerlei Vorkenntnisse bei der Metallbearbeitung gab, waren Sie von Anfang an engagiert bei der Sache und so gab es auch keine Reklamationen.

3. + 4. Tag Bilderrahmenbau und Präsentation

Die für gut befundenen Fotos wurden nun anschließend auf Fotopapier gebannt, beschnitten und gegebenenfalls nochmals retuschiert. Nun lag der Schwerpunkt ganz auf der Metallbearbeitung der dafür vorgesehenen Metallbilderrahmen. Eine gute Fotografie kommt erst so richtig zur Geltung, wenn sie durch einen entsprechenden Rahmen gut in Szene gesetzt wird. Also auf in die Werkstatt der HTS wo die Rahmen aus L-Profilen hergestellt werden sollten um diese zur Aufnahme der Fotos nebst Passepartout vorzubereiten.

Dies war nun der Part von Herrn Göpfert, die Schüler_innen zur Anfertigung von einfachen Bilderrahmen aus Metall anzuleiten. Ein besonderes Augenmerk wurde hier auf den künstlerischen Effekt gelegt, bei dem Stahlblech war nämlich vorher eine korrodierte Oberfläche erzeugt worden, dieser Effekt wurde weder gestoppt noch rückgängig gemacht.  Nun heißt es Maß nehmen, Anreißen, Kanten, Sägen, Körnen, Bohren, Gewindeschneiden, Feilen und Zusammenschweißen. Dazu wurden die Rahmen mit einem MIG-MAG Schweißgerät zusammengepunktet. Die Schüler_innen waren nun begeistert bei der Arbeit und kamen am Ende zu einem guten akzeptablen Ergebnis. Das hat alle Projektteilnehmer im wahrsten Sinne „zusammengeschweißt“ und wir alle freuten uns über die wirklich guten Ergebnisse. Dies sind nun dauerhaft im Flur unserer Hochtaunusschule zu begutachten. Nicht ohne Grund sind wir zum Projekt des Monats „November“ gewählt worden. Vielen Dank an alle Beteiligten!

 

Ein Beispiel für die guten Ergebnisse des Projektes: ein fertig gerahmtes Bild, wobei sowohl das Foto wie auch der Rahmen komplett von Schüler_innen gefertigt wurde.

 

Vorwort:

Die Veranstaltung ist der erste Teil einer Reihe mit geführten Industriebesichtigungen in den Bereichen Kraftfahrzeug-, Flugzeug- und Schiffbau mit dem Schwerpunkt der Umsetzung von der Theorie in die Praxis.

In dieser Auftaktveranstaltung stehen exemplarisch der Motor und das Getriebe im Fahrzeugbau im Fokus. Die weiteren Veranstaltungen decken die Bereiche Luftfahrttechnik und Schifffahrt ab. Dabei werden wir uns u.a. mit moderner Antriebstechnik beschäftigen und mit der Spitze der deutschen Industrie zusammenarbeiten, u.a. Mercedes Benz, Porsche, Rolls-Royce, Airbus, Meyer Werft.

Den Schnittpunkt zum Unterricht bildet dabei immer die technische Ausrichtung der Hochtaunusschule im beruflichen Gymnasium, der Fachhochschule und der Berufsschule mit seinen Partnern und Ausbildungsbetrieben, wie beispielsweise Rolls-Royce.

Projektvorbereitung

  • Koordination der Werksführungen und Busfahrt
  • Grundreinigung eines gebrauchten Getriebes (VW Golf IV) von den Schülern der 10BMI (Bild rechts)
  • Demontage, Sandstrahlung, Remontage
  • Fertigung erster Handskizzen für eine Universalaufspanneinheit im Unterricht der Zerspanungs- und Industriemechaniker (Verantwortlicher für die Koordination bei Rolls Royce: Markus Teichmann, 2. Lehrjahr)
  • Festlegung der Abmaße

  • Wissenbach stellt zwei Modellmotorenbausätze (4- und 8-Zylinder) für das Projekt (Bild rechts)

 

Projektdurchführung (1. Tag)

  • Busfahrt nach Sindelfingen ins Mercedes Benz-Werk I
  • Werksführung mit Produktion der S-Klasse Limousine und des Maybach

  • Überfahrt nach Zuffenhausen ins Porsche-Werk
  • Werksführung bei Porsche mit einer imposanten Darstellung der Geschichte der Firma Porsche

  • „Hochzeit“, d.h. der Einbau von Motor und Getriebe in diversen Modellen, u.a. Boxter, 911, Cayman, 918 und 911GT (Bild rechts)
  • Heimfahrt nach Oberursel

 

 

Parallel zu den Werksführungen in Stuttgart werden im Werk bei Rolls Royce und in der HTS das Grundgestell für die Spanneinheit gesägt und vorgeschweißt.

 

Dabei wird das Getriebegehäuse aufgefräst, um die Zahnräder und Funktionseinheiten, wie z.B. die Schaltstangen, freizulegen.

Projektdurchführung (2. Tag)

  • Sichtung der Einzelteile der beiden Modellmotoren (Bild rechts)
  • Einteilung der Gruppen
  • Montage und Vorerprobung des funktionsfähigen Motors
  • Mechanische Bearbeitung der Spanneinheit mit anschließender Montage des Getriebes
  • Fertigung der Aufspannung

Projektdurchführung (3. Tag)

  • Funktionsüberprüfung der Motoren
  • Dokumentation und Erklärung der Funktionsprinzipien eines Viertakters (Bild rechts)
  • Vorbereitung der Präsentation (Gruppe Motor)
  • Zusammenbau und Aufspannung des mechanischen 5-Gang-Getriebes
  • Beschichten des Rollwagens
  • Vorbereitung der Präsentation (Gruppe Getriebe)

Projektdurchführung (4. Tag)

  • Ausstellung des Getriebes mit Spannvorrichtung und der beiden Lernmodelle mit schematischer Funktionsdarstellung
  • Lehrfilme „Funktion eines Getriebes“ und „Der 4-Takt-Motor“

 

 

 

Oder: der lange Weg von der ersten Idee zum fertigen Vitrinenbaum

Eine berufliche Schule wie unsere Hochtaunusschule in Oberursel vereint in sich viele unterschiedliche Fachbereiche, Ausbildungsgänge und Schulformen. Dennoch – oder gerade deshalb - gehören alle diese verschiedenen beruflichen Bildungsangebote für junge Menschen zusammen unter ein gemeinsames Dach und bilden unsere Hochtaunusschule. Durch welches Symbol lässt sich diese bunte Vielfalt in der lebendigen Einheit am besten darstellen und greifbar werden lassen? Durch einen Baum – so die ebenso einfache wie geniale Antwort der beiden HTS-Lehrer Stefan Herz und Norbert Wissenbach. Die Idee „Baum der Erkenntnis“ war geboren. Ein Baum deshalb, weil sich in dieser Naturmetapher all die spezifischen Chancen und Möglichkeiten, die unsere Schule bietet, am besten veranschaulichen lassen. Nach einigen Vorüberlegungen nahm die Idee der beiden projektverantwortlichen Lehrer konkretere Formen an: Grundüberlegung war, etwas Dynamisches aus Metall herzustellen, welches das große Spektrum der handwerklichen sowie industriellen Metallberufe, die an der HTS unterrichtet werden, widerspiegelt. Zusätzlich sollte eine Plattform geschaffen werden, auf der sich alle Fachbereiche einbringen bzw. darstellen können. Es wird ein Baumstamm aus Metall gefertigt, der alle Fachbereiche der Schule beinhaltet. Im Rahmen der Projektwoche werden entsprechende Fachbereiche wie z.B. Mechatroniker, Industriemechaniker etc. angesprochen.

 

Ihr selbstgebautes Fachmodell wird zukünftig am Ende einer der kommenden jährlichen Projektwochen präsentiert werden. Denn schnell wurde allen Beteiligten klar, dass dieses Projekt sich

über mehrere Jahre erstreckt und somit mehrere Projektwochen in Anspruch nimmt. Trotzdem war der erste Schritt gemacht und wir waren auf den Weg, unsere Idee in die Tat umzusetzen. Nur wie umsetzen? Was können wir leisten, was unsere Schüler, was gibt unsere Infrastruktur her, woher bekommen wir Hilfe und welches Budget wird benötigt? Nach einer ersten Machbarkeitsstudie war klar, dass wir dies nur mit Hilfe von Kooperationspartnern  und Sponsoren stemmen können. Eine Lernortkooperation mit den Ausbildungsfirmen war dafür erforderlich. Nach einigen Gesprächen ist es uns gelungen, die Firma Arnold AG mit ins Boot zu bekommen, die uns als Kooperationspartner wie auch als Sponsor unterstützt. Wie immer steckt die Schwierigkeit im Detail. Bei mehreren Planungstreffen nahm unser „Baum der Erkenntnis“ immer mehr Gestalt an und entwickelte sich von einer offenen Röhrenkonstruktion in eine im Stamm geschlossene Kastenkonstruktion (Vitrine) um die Ausstellungsexponate witterungsgeschützt, dauerhaft und sicher aufnehmen und verwahren zu können.

 

Zusätzlich entsprießen diesem Stamm, wie bei einem Baum üblich, Äste und Zweige. Diese werden durch eine Art Adapter am Stammende angebracht, um diese kreativ zu gestaltenden Äste und Zweige mit ihrem Laubwerk aufzunehmen. Durch die Verwendung dieser Adapter sind die Äste austauschbar, sodass sich jede Abteilung Jahr für Jahr in der Projektwoche sofern gewünscht gestalterisch einbringen kann. Dies unterstreicht noch einmal die Dynamik, das Wachstum und die Lebendigkeit unserer Schule. Aufgrund der Komplexität des Vorhabens haben wir die Umsetzung in einzelne, zeitlich zu realisierende Segmente (Baugruppen) aufgeteilt. Die Fertigung erfolgte in den schuleigenen Werkstätten und im Kooperationsbetrieb Lehrwerkstatt Arnold AG. Die Schüler wurden in einer Art Rotationsprinzip täglich zwischen den beiden Werkstätten ausgetauscht. So hatten die Auszubildenden Gelegenheit auch mal eine andere Firma und deren Produktionsstätte, sprich: Lehrwerkstatt kennen zu lernen. Ebenso hatten die Vollzeitschüler die Möglichkeit erste Kontakte zu einem potentiellen Arbeitergeber zu knüpfen und umgekehrt. Was auch bei einem Schüler gelang und in einem Ausbildungsvertrag endete.

 

Vorplanung zur Projektwoche:

  1. Umsetzung Planung
  2. Zeichnungserstellung
  3. Materialbestellung, Ordern
  4. Personaleinsatzplan (PEP)

 

Durchführung in Projektwoche 2017:

Herstellen des Baumstammes bestehend aus folgenden Einzelteilen:

 Grund- und Kopfplatte anreißen, ausschneiden und auf Fertigmaß bringen

 

 Spezialschrauben drehen

 

  Adapter drehen

 

 Vitrinenkasten schweißen

 

 Vitrinenkasten schleifen

 

 Zusammensetzung eines Baustammsegmentes

 

 Das kunstvolle Anfertigen verschiedener formvollendeter Blätter aus Metall

 

 

Ausblick: In der kommenden Projektwoche 2018 wollen wir unseren „Baum der Erkenntnis“ weiter fertigen und wenn es gut läuft, den Stahlbau des Baumstammes vollenden und eventuell mit dem Herstellen der Fundamente beginnen.

 

 

Das „Internationale, interkulturelle Kochen“ ist ein Projekt der ganz besonderen Art: denn schließlich ist das gemeinsame Planen, Einkaufen, Zubereiten und Essen ein Menschen über Kulturgrenzen hinaus verbindendes kulturelles Element, dessen Bedeutung gar nicht zu überschätzen ist. Gemeinsames Kochen und Essen ist daher auch immer ein lebendiges Stück friedlichen Kulturaustausches, das insbesondere für Schülerinnen und Schüler der Integrationsklassen an der Hochtaunusschule Oberursel (InteA-Klassen) wichtig ist: Bietet es doch die – im schulischen Alltag sonst leider eher rare - Möglichkeit eines Kontaktes zu Schülerinnen und Schülern der Regelklassen. Als projektverantwortliche Lehrkräfte fungieren Barbara Finkeldey und Clarissa Briegel. Sie zeigen den Schülerinnen und Schülern die Grundlagen des Kochens und den richtigen Umgang mit den Lebensmitteln und den Küchenutensilien, achten auf das Einhalten von Hygiene- und Sicherheitsvorschriften und sorgen dafür, dass die Lehrküche nachher wieder in einen akzeptablen Zustand zurück versetzt wurde, sprich: Kehren, Putzen und Wischen.

Das gemeinsame Kochen in der Lehrküche macht Spaß, will aber auch gelernt sein!

 

An guten, leckeren und gesunderen Zutaten fehlt es ebenso wenig wie an Engagement und Tatendrang der Schülerinnen und Schüler

 

Ohne Rezepte geht es nicht beim Kochen

Die leckeren Resultate lassen sich sehen – und vor allem schmecken…

Da macht das gemeinsame Essen gleich doppelt so viel Spaß, was man den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auch ansehen kann…

Auch die – durchgängig alkoholfreien - Cocktails mundeten bei den sommerlichen Temperaturen hervorragend

 

 

 

Der „Holocaust“ – der millionenfache, geplante Massenmord an den europäischen Juden durch die NS-Gewaltherrschaft (1933-1945) unter Adolf Hitler – ist zweifellos das dunkelste und blutigste Kapitel der deutschen Geschichte. Und es ist gerade einmal gut siebzig Jahre her, dass dies alles passiert ist. Sich daran aktiv zu erinnern, ist bleibende Verpflichtung gerade auch der nachwachsenden Generationen – damit die Opfer nicht vergessen werden und sich so etwas nie wieder wiederholen kann! Daher geht die Erinnerung an den Holocaust auch und gerade die Schule etwas an. Ziel entsprechender geschichtspädagogischer Bemühungen muss es sein, eine „lebendige“ Begegnung mit den Ereignissen der Geschichte von 1933-1945 in Deutschland zu ermöglichen. Hierzu dient ein ausgesprochen beispielhaftes, äußerst bemerkenswertes Projekt, das von den beiden engagierten Lehrern an der Hochtaunusschule in Oberursel, Marc Fachinger und Alexander Diehl im Rahmen der Projektwoche im Juli 2016 realisiert wurde. Die beiden waren ein kongeniales Team, da Alexander Diehl das Fach Geschichte unterrichtet und Marc Fachinger, der mittlerweile die HTS verlassen hat und als Berufsschulreferent im Bistum Limburg arbeitet, Religionslehrer ist. Das Teamteaching und die Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern während der drei Tage in der Projektwoche haben beiden sehr viel Spaß gemacht. Das Foto zeigt die Gruppe während des Besuches der Zeitzeugin Frau Lilo Günzler aus Frankfurt.

 

Gruppenfoto der an diesem Projekt beteiligten Schülerinnen und Schüler der Hochtaunusschule Oberursel mit der Zeitzeugin Lilo Günzler

 

Ziel des Projektes war es, eine „lebendige“ Begegnung mit der Geschichte von 1933-1945 in Deutschland zu ermöglichen – und zwar gerade auch unter besonderer Berücksichtigung lokaler Bezüge im Raum Frankfurt. Dabei ging es zunächst darum, verschiedene mediale Zugangsweisen zum Thema kennenzulernen (Zeitzeugenbiografien, Film-Dokumentationen, etc.). Im Rahmen einer Exkursion erfolgte der Besuch der Erinnerungsstätte an der Großmarkthalle in Frankfurt sowie ein vertiefender Workshop des Pädagogischen Zentrums des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums. Abschließend fand die für alle Beteiligten sehr bewegende Begegnung mit der Zeitzeugin Lilo Günzler statt.

           

Unsere Zeitzeugin Frau Lilo Günzler und Religionslehrer Marc Fachinger – einer der beiden Projektleiter und der Initiator dieses Erinnerungsformates an unserer Schule

Das Projekt fand lernortübergreifend sowohl an der Hochtaunusschule statt als auch als Exkursion zur Gedenkstätte EZB-Gebäude (Erinnerung an den Transport der Frankfurter Juden von dort in die Konzentrationslager) und im Jüdischen Museum/ Gedenkstätte EZB-Gebäude.

 

Ablauf

Tag 1: Vorbereitung in der Schule

  • Vorstellrunde und Klärung der Motivation; Analyse von Zitaten und Texten zum Thema „Sinn von Erinnerung“
  • Sinn von Erinnerung und Zeitzeugen, warum ist Erinnerung wichtig? Funktion von Geschichte
  • „Zeitzeugen im Film“
  • Biografische Arbeit an Zeitzeugenberichten
  • Film „Werner Bab“ in Auschwitz
  • Eindrücke und Diskussion
  • Gegenüberstellung Buch und Film
  • Abschluss

Tag 2: Exkursion zur ehemaligen Großmarkthalle Frankfurt am Main

Die Führung durch die Erinnerungsstätte wurde in einen Workshop zum Thema Täterinnen und Täter integriert. Dabei war das zentrale Thema das Nachdenken über deren Handlungsspielräume und Handlungsmotive anhand von Berichten über den Einsatz im Keller der Großmarkthalle während der Deportationen. Der Workshop und die Führung wurden von Mitarbeiterinnen des Pädagogischen Zentrums des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums durchgeführt. Siehe auch: http://www.fritz-bauer-institut.de/pz-ffm.html. Ablauf:

  • Einstieg in einem in der Nähe der Erinnerungsstätte angemieteten Seminarraum
  • Rundgang durch die Erinnerungsstätte an der Großmarkthalle
  • Vertiefungsworkshop im Seminarraum

Tag 3 Zeitzeugeninterview in der Schule: Am letzten Tag war die Zeitzeugin Lilo Günzler zu Gast an der Hochtaunusschule und erzählte ihre Lebensgeschichte in Frankfurt während des Nationalsozialismus. Frau Günzler: geb. Wessler, kam am 11. Januar 1933, kurz vor der Machtergreifung Hitlers, als Kind einer jüdischen Mutter und eines sogenannten „arischen“ Vaters in Frankfurt/Main zur Welt. Später wurden sie, ihr Bruder und ihre Mutter katholisch getauft, um dem drohenden Antisemitismus zu entkommen. Die ersten fünf Jahre ihres Lebens hat sie in guter Erinnerung.

 

Doch der kurzen Zeit der Sorglosigkeit setzte ein furchtbares Ereignis ein jähes Ende. Ein Feuerinferno, entfacht durch die Nationalsozialisten, wütete am Tag nach der Reichspogromnacht am 9. Nov. 1938 durch Frankfurt und zerstörte Synagogen, jüdische Geschäfte und Häuser. Frau Günzler beschrieb die fassungslosen Juden, die brennenden, einstürzenden Fassaden der Gotteshäuser, die randalierenden, sich mit den Schandtaten brüstenden Faschisten, die schweigende Masse und die Tränen ihrer Mutter. „An diesem Tag endete meine Kindheit“, fügte sie leise hinzu, während sie sich verstohlen über die Augen wischte. Danach folgte ein entsetzliches Geschehnis dem anderen.

1938 wurde ihr Halbbruder, der im Gegensatz zu ihr in der damaligen NS-Sprache ein so genannter „Volljude“ war, zunächst in eine jüdische Sonderklasse eingeschult und später in einem jüdischen Kinderheim interniert. 1939 fand ihre eigene Einschulung statt, als „Geltungsjude oder Mischling ersten Grades“ – die entwürdigende Bezeichnung für Halbjuden. 1943 musste die Familie in ein sog. „Judenhaus“ in Frankfurts Innenstadt umziehen, da eine Nachbarin nicht mehr „mit einer Jüdin unter einem Dach wohnen wollte.“

 

Das „Rothschild-Haus“ in Frankfurt/Main

 

Die Angst war nun ihr ständiger Begleiter, auch in der Schule. Dort durfte sie „um keinen Preis auffallen.“ „Verhalte dich still und mach alles, was man dir sagt“, trichterte ihr die Mutter mit Nachdruck am Tag ihrer Einschulung ein. Ebenso ruhig wie emotional fuhr Lilo Günzler fort mit der Schilderung der Deportation ihrer Mutter und ihres Bruders 1945.

Auch ihr Vater musste sie verlassen, da er zum so genannten „Volksturm“ eingezogen wurde, d.h. dem wahnwitzigen Versuch des verbrecherischen NS-Regimes, noch kurz vor Kriegsende durch „Mobilisierung“ aller männlichen Deutschen über 14 Jahren, die noch nicht bzw. nicht mehr zur Wehrmacht eingezogen werden konnten, d.h. von Jugendlichen und alten Männern, doch noch den „Endsieg“ herbei zu zwingen. So musste die damals Zwölfjährige mehrere Tage allein in einem Kellerraum fast ohne jegliche Nahrung verbringen. Schließlich kehrten im Juni 1945 auch ihre Mutter und ihr Bruder unverletzt aus Theresienstadt zurück. Die ganze Familie überlebte, wie durch ein Wunder.

Eine Lebensgeschichte, die es in sich hat – und keinen der Zuhörenden unbeeindruckt lassen konnte! Frau Günzler  nahm sich – obwohl bereits eine hochbetagte Dame – viel Zeit, um über ihre Erfahrungen zu berichten und mit den Jugendlichen zu diskutieren. Die Begegnung mit ihr wurde für die Schülerinnen und Schüler zu einer bleibenden, unauslöschlichen Erinnerung!

 

 Lilo Günzler mit Bruder Helmut

 

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Eine Projektwoche an der Hochtaunusschule (HTS) in Oberursel - und kaum einer bekommt es mit? Nicht auszudenken, oder? Neben den Berichten in der Lokalpresse und in unserer schuleigenen Projektwochen-Schülerzeitung ist es Aufgabe des Filmteams gewesen, die sehr unterschiedlichen Projekte einer gewerblich-technischen Schule in Bild und Ton festzuhalten. In Zeiten sinkender Schülerzahlen wird auch die Außendarstellung einer beruflichen Schule immer wichtiger. Zu diesem Zweck übernahmen die Lehrer M. Kraemer und A. Hinz ausgehend von einem Projektantrag eines Schülers die Leitung über das Filmprojekt. Dessen Ziel war es, die Schülerinnen und Schüler anzuleiten, die große Anzahl an diversen Projekten, die sich deutlich von denen in allgemeinbildenden Schulen realisierten Projekten unterscheiden, filmisch in Szene zu setzen.

Die Projektverantwortlichen HTS-Lehrer Markus Kraemer und Andreas Hinz

 

Erfreulich dabei war u.a. die rege Teilnahme von Schülerinnen und Schülern aus den ganz unterschiedlichen Schulformen und Klassen der HTS sowie die professionelle Arbeitsweise bei der Filmerstellung. Doch zunächst musste sich das Filmteam für die passende Arbeitsweise, Arbeitsaufteilung und Film- und Videobearbeitungs-Software entscheiden. Nachdem das Schülerteam sich auf spezielle Digitalkameras und Filmformate für die Aufnahmen geeinigt hatte, wurde eine hochwertige Film- und Video – Software aus dem professionellen Filmgeschäft ausgewählt und ausprobiert.

Filmemachen ist kein Kinderspiel! Die am Projekt beteiligten Schülerinnen und Schüler bei der Arbeit

 

Die nächsten Herausforderungen bestanden nun darin, in kleineren Gruppen die unterschiedlichen Projektteams der Schule an ihren verschiedenen Einsatzorten aufzusuchen und, falls möglich, aussagekräftige und werbewirksame Kurzfilme zu drehen. Manche Projektteams konnten natürlich zu Beginn der Projektwoche noch keine sehenswerten Resultate abliefern. Diese mussten daher mehrmals besucht werden. Andere Teams hingegen wurden sogar an schulexternen Orten gefilmt, wie z.B. die Projektgruppe der Pferdewirte in einer Reiterschule in Bad Homburg.

Man kann sich vorstellen, dass am Ende der Woche kurz vor der Fertigstellung des Films die Zeit nochmal knapp wurde, da noch manche Filmdrehs, diverse Details oder bestimmte Filmsequenzen geändert oder hinzugefügt wurden. Diesbezüglich hatten die Schüler die Idee, nochmals die Gruppe in spezielle Filmteams und Videobearbeitungsteams aufzuteilen, um parallel arbeiten zu können und weniger Zeit zu verlieren.

Danach musste der Film noch mit der passenden, lizenzfreien Filmmusik bzw. teilweise mit Musik der kombinierten „Lehrer-Schülerband“, ebenso ein teilnehmendes Projekt in dieser Woche, unterlegt werden.

Schließlich konnte das Filmteam und die beiden begleitenden Lehrer nicht nur stolz sein auf die Fertigstellung sogenannter einzelner Themenvideos mit zusammenpassenden Projekten, wie z.B. Sportprojekte oder Kunstprojekte, präsentieren, sondern auch das längere Gesamtvideo der ganzen HTS-Projektwoche vorstellen, was dann auch am Donnerstagmittag anlässlich des Schulfestes im großen Forum der Schule zu sehen war.

Im Ganzen war dieses Projekt nach Meinung aller Beteiligten fraglos ein voller Erfolg: sowohl die beteiligten Schülerinnen und Schüler als auch die beiden Lehrer hatten nicht nur viel Spaß bei dieser für die meisten doch unbekannten und neuartigen Herausforderung, sondern die Jugendlichen haben auch etwas gelernt: Dass nämlich Teamarbeit wichtiger ist als Einzelkämpfertum! Kein Film kann von einem Einzelnen konzipiert, gedreht, geschnitten und produziert werden. Immer braucht es ein Team, um einen Film erstellen zu können. Da ist einer auf den anderen angewiesen. Jeder muss sich einbringen und sich anpassen. Zuverlässigkeit, Engagement, Kommunikationsfähigkeit und Verantwortungsgefühl sind nötig, um ein solches Filmprojekt gemeinsam Wirklichkeit werden zu lassen. Und die beteiligten Jugendlichen haben auch gelernt, Vorgänge professionell zu beobachten und Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden, um Ersteres dann in Szene setzen zu können. Diese Kompetenzen werden ihnen später von Nutzen sein. Und nicht zuletzt profitiert unsere Schule als Ganzes von diesem Projekt, denn allein dadurch wurde die erste Projektwoche der Hochtaunusschule überhaupt in bewegten Bildern festgehalten. Ein – wenn man so will – schulgeschichtliches Dokument, das auch in 30 oder 50 Jahren dem Betrachter einen Eindruck vom schulischen Leben im Jahre 2016 an den beruflichen Schulen des Hochtaunuskreises in Oberursel geben wird.

 

 

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Musik verbindet – und das gilt umso mehr für eine berufliche Schule, die insgesamt etwa 1.400 Schülerinnen und Schüler in mehreren verschiedenen Schulformen, zahlreichen beruflichen Ausbildungsgängen und den unterschiedlichsten kulturellen, sprachlichen, ethnischen und religiösen Herkunftsmilieus umfasst. Das gemeinsame Singen und Musizieren verbindet tatsächlich sehr effektiv, auch über sprachlichen und sonstige Grenzen hinweg. Musik ist nun einmal die universale Sprache der Menschheit.

Und ein Schulfest ohne Schulband - das wäre doch undenkbar! Ambitioniertes Ziel unseres Schulbandprojektes war es deshalb innerhalb von drei Tagen mit den sieben teilnehmenden Schülerinnen und Schülern ein musikalisches Repertoire zu erarbeiten, mit dem der musikalische Rahmen des Schulfestes am Schuljahres- und Projektwochenende gestaltet wurde. Um dieses Ziel zu erreichen, waren die musikalischen Vorerfahrungen der ganzen Projektgruppe gefragt. Die Schülerinnen und Schüler besetzten hierbei die Rolle der Instrumentalisten (E-Gitarre, Akustik-Gitarre und E-Bass) sowie die der Sängerinnen und Sänger. Unterstützt wurden sie hierbei von drei Lehrern der Lehrerband Herr Kord-Ruwisch (E-Gitarre und Gesang), Herr Ramb (Schlagzeug) und Herr Beckert (Akustikgitarre und E-Bass), die mitmusizierten und die Schülerinnen und Schüler an ihren Instrumenten sowie beim Gesang coachten.

  

Uwe Kord-Ruwisch                                                                     Detlef Ramb                                                                                      

 

Darüber hinaus stand stets ein harmonisches Zusammenspiel im Fokus, da eine Band immer mehr als die Summe ihrer einzelnen Musiker ist. Bereits in der kurzen Vorstellungsrunde am ersten Tag wurde deutlich, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Gruppe aus den verschiedensten Schulformen kamen und unterschiedlichste Vorerfahrungen in Sachen Bandmusik mitbrachten.

 

      Die Schulband bei den Proben

 

Ohne Gitarristen geht es nicht

 

Ohne Sängerinnen aber auch nicht

 

Alle nannten die große Freude an der Musik als wichtigsten Grund für das Musizieren. Diese Freude und Begeisterung merkte man bei den Proben an der hohen Motivation, so dass die Schülerinnen und Schüler es häufiger vergaßen, die sonst so beliebten Pausen zu nutzen und fast jede Minute geprobt wurde. Hierbei entstand ein Repertoire mit bekannten Musikstücken wie ‚Knockin on heaven‘s door‘ und ‚Every breath you take‘, das sich hören lassen konnte und aus den Bereichen Pop, Rap und Rock & Roll etc stammte. Gesungen wurden Titel auf Deutsch und Englisch, außerdem gab es einen Rap auf Farsi. Höhepunkt war dann das Schulfest, bei dem die Band mit ihrer Darbietung der über die drei Tage gewachsenen Songauswahl dann deutlich machte: Die Hochtaunusschule rockt!

Der Schüler Lukas Krück in Aktion

In dem Projekt „Portrait zeichnen“, das von dem Schüler Lukas Krück geleitet wurde, haben es sich sechs Schüler_innen verschiedener Schulformen der Hochtaunusschule Oberursel zur Aufgabe gemacht, Personen aus Film und Fernsehen abzubilden.

 

Hier wird das Konterfei einer Schauspielerin abgezeichnet

 

Dabei machen sowohl Profis als auch Anfänger mit. Alle Teilnehmer_innen unterstützen sich gegenseitig, wobei Zeichenmethoden, die bis ins kleinste Detail gehen, ausgetauscht werden.

 

Genauigkeit ist Trumpf beim Porträtzeichnen

 

Dem Schüler Lukas Krück ist es wichtig, dass sich die Teilnehmer_innen beim Zeichnen kreativ entfalten. Dafür hat jeder die Möglichkeit, ein Motiv nach Wahl aus dem Internet zu verwenden. Nicht nur bei der Motivwahl, sondern auch bei der Wahl  der Hilfsmittel haben die Teilnehmer_innen ein breit gefächertes Angebot zur Auswahl.

 

Alle sind mit größtem Eifer bei der Sache

 

Von Bunt- und Filzstiften bis hin zu Aquarellstiften oder dem typischen Bleistift ist hier alles dabei. Damit können die Wünsche aller Schüler erfüllt werden. Und die sehenswerten Ergebnisse zeigen, was in den jungen Leuten steckt und dass sich dieses Projektgelohnt hat.

 

Na, was meinen Sie: Wer könnte das denn sein?

An der Hochtaunusschule Oberursel gibt es viele interessante und außergewöhnliche Projekte – aber das, was der Projektleiter Herr Wissenbach zusammen mit Schülerinnen und Schüler aus seinen Metallfachklassen auf die Beine (besser: auf vier Räder) stellt, ist selbst für unsere Verhältnisse rekordverdächtig: Nämlich eine „Seifenkiste“, welche er als Metallerfachlehrer entwickelt hat.

Die Teilnehmer_innen seines Projektes bauen in fünf verschiedenen Gruppen jeweils ein Seifenkistenmodell, welches zum Seifenkistenrennen in Oberursel fertig gestellt wird.

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