Am Dienstag, dem 16. Juni wurden 23 Abiturienten des Beruflichen Gymnasiums der Hochtaunusschule Oberursel im Rahmen einer akademischen Abitur-Abschlussfeier feierlich verabschiedet und erhielten aus den Händen ihrer Tutoren das Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife. Dabei wurden die Jahrgangsbesten Leonie Donskoj, Maximilian Ernst, Dev Grimm, Tom Riehl, Sebastian Rose, Dominik Schlegeit und Ben Zeischke mit einem Buchgeschenk geehrt. Insgesamt wurde vom Abiturjahrgang 2020 eine Durchschnittsnote von 2,46 erreicht.

Die Absolventen aus den drei Schwerpunkten Datenverarbeitungstechnik, Technische Informatik und Mechatronik haben aus heutiger Sicht bei Ihrem Eintritt vor 3 Jahren eine zukunftsweisende Entscheidung getroffen. Gerade in der Mechatronik, Elektro- und Informationstechnik können sie beruhigt in die Zukunft blicken - ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt werden eher noch besser, als sie ohnehin schon sind. Der Trend zu Elektromobilität, Industrie 4.0 etc. wird den Bedarf an Fachkräften weiter erhöhen und gerade in den drei genannten Schwerpunkten den Absolventen viele berufliche Möglichkeiten eröffnen.

Auf dem Weg zum Abitur erhielten die Abiturien am Beruflichen Gymnasium der Hochtaunusschule neben einer allgemeinen Bildung einen fundierten fachlichen und inhaltlichen Einblick in die Themengebiete der beruflichen Schwerpunkte, die eine hervorragende Grundlage für ein Hochschulstudium oder duales Studium im Bereich Informatik, Elektrotechnik, Maschinenbau oder Mechatronik sowie für eine technische Ausbildung darstellt. Ihr Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife ermöglicht es den Abiturienten auch durchaus andere Wege in eine berufliche Zukunft zu beschreiten.

Folgende Schüler haben das Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife erhalten:

Biedermann, Julian
Brust, Dominik
Donskoj, Leonie
Ernst, Maximilian
Grillenmeier, Julian
Grimm, Dev
Grösch, Lars
Hinrichs, Paul
Honisch, Julia
Jourdan, Jean-Pascal
Knecht, Robert
Kügel, Jean
Markloff, Michel
Neumann, Niklas
Riehl, Tom
Rose, Sebastian
Ruhland, Jan
Schlegeit, Dominik
Schrödl, Marco Dennis
Schulz-Du Bois, Tobias
Seifert, Tom
Wichartz, Nicolas 

Zeischke, Ben

Termine

06.07.-16.08. Sommerferien

Bücherrückgabe

Die Bibliothek hat zur Rückgabe der Bücher zu folgenden Zeiten geöffnet:

Montag          3.Stunde (Mas)
Mittwoch       3.+4. Stunde (Mas)
Donnerstag    5.+6. Stunde (Sul)
Freitag             2. Stunde (Mas)
Freitag             7. Stunde (Sul)

Verwaltung

Schüler_innen

Schulleitung

Aktuelles

Hygienemaßnahmen an der Hochtaunusschule

 

Krystyna Kozak - Ein ganz gewöhnliches polnisches Mädchen

Die 1928 geborene Krystyna Kozak (Bild 1) erlebte als 10-jähriges Mädchen den Einmarsch der deutschen Wehrmacht im September 1939 und die Schrecken der Besatzungszeit in Polen bis 1945. Als Augenzeugin berichtete sie viele Jahre später davon an mehreren Schulen in Deutschland.


Krystyna Kozak war damals, wie sie selbst sagt, „ein ganz gewöhnliches polnisches Mädchen“. Und diesen Titel trägt auch ihr jetzt erschienener Augenzeugenbericht, den der engagierte Religionslehrer Marc Fachinger herausgegeben hat, der lange Jahre auch an unserer Hochtaunusschule in Oberursel tätig gewesen ist und der Krystyna Kozak bereits seit ihrem ersten Deutschlandbesuch 2002 kennt. Damals war Fachinger noch Pastoralreferent in Königstein und holte die zu dieser Zeit schon betagte Seniorin erstmalig in den Taunus. Als er als Lehrer an unsere Hochtaunusschule wechselte, lud er sie im Jahr 2008 hierher ein. Frau Kozak kam als Zeitzeugin zu uns nach Oberursel, um vor zahlreichen Schülerinnen und Schülern verschiedener Schulformen und Klassenstufen über die dunkelsten Tage ihre Jugend zu sprechen. Und es ist Schreckliches, kaum Vorstellbares, was sie zu berichten hat: Als Kind erlebte sie den Einmarsch der Deutschen in ihrer Heimatstadt Grudziądz (Graudenz) im September 1939 (Bild 2). Quasi über Nacht veränderte sich das Leben von Familie Kozak (Bild 3), und geradezu schlaglichtartig zeigt sich dies am Verhalten einer deutschstämmigen Nachbarsfamilie, mit denen sie bis dahin befreundet waren: „Wir hatten viel miteinander erlebt, wir Kinder spielten viel miteinander, doch über Nacht waren wir plötzlich der Feind“, so Kozak. Es geht Zuhörern wie Lesern unter die Haut, wenn die Seniorin berichtet, wie der Nachbarssohn Paul, der – einige Jahre älter als Frau Kozak - mit den polnischen Nachbarskindern groß geworden ist, eines Tages in SS-Uniform auftaucht und offenbar ganz beiläufig und wie selbstverständlich berichtet, dass er „den ganzen Tag schwer gearbeitet und Polen erschossen“ habe. Die Eltern von Frau Kozak werden, wie fast alle Einwohner des Ortes, zu Augenzeugen einer willkürlichen Erschießung von zehn polnischen Geiseln auf dem Marktplatz der Stadt (Bild 4). Das Buch ist voller solcher Passagen, die einem den Atem stocken lassen. Das Schlimmste für sie und ihre Familie kommt dann aber mit der Internierung im Konzentrationslager Potulice bei Bydgoszcz, dem damaligen Bromberg (Bild 5) im Sommer 1944, als die Autorin gerade mal 15 Jahre alt ist. Die Deportierten mussten sich bei der Ankunft im Lager (Bild 6) nackt ausziehen und sich die Haare scheren lassen. Der Lageralltag war der blanke Horror: Schläge, Demütigungen, härteste Arbeit, Todesangst und dauernde Ungewissheit, ob man selbst und die Familie den nächsten Tag noch erleben werden, bestimmten sieben Monate lang ihr Dasein. Diese Zeit prägte auch ihr gesamtes Leben bis heute: „Wenn ich das erzähle, dann sehe ich wieder alles vor mir, das Lager, das Tor, die SS-Männer. Dann überlebe ich das alles von Neuem“, sagt sie.

Politik zum Anfassen mit Volker Bouffier

Kürzlich besuchte Volker Bouffier, hessischer Ministerpräsident und Landesvorsitzender der CDU-Hessen, die Hochtaunusschule. Christoph Gründer, Frankziska Hechler und Denise Janko moderierten die Podiumsdiskussion, die nun schon zum 6. Mal stattfand.

 

Exkursionen

Spanienaustausch

Vom 1. bis 8. Februar waren wir, 6 Schülerinnen und Schüler der Hochtaunusschule und 9 Schülerinnen der Feldbergschule, in Igualada/Katalonien (60 km von Barcelona entfernt) zu einer Schüleraustauschfahrt. Wir haben bei unseren Partnern in Familien gewohnt, am Unterricht der Schule (Institut Pere Vives Vich) teilgenommen und Ausflüge und Besichtigungen unternommen.

 

„Zukunft der Produktion“

Die „Formnext“ als Weltleitmesse für 3d-Druck (Fachbegriff: „Additive Fertigung“) hatte in der Woche vom 19.11.19 bis 22.11.19 in Frankfurt am Main ihre Pforten geöffnet.

Insgesamt rund 45 Schüler der Hochtaunusschule (industrielle Metallberufe, Leistungskurs Mechatronik und die 3D-Druck AG) sowie ein Ausbilder der Fa. Rolls Royce verschafften sich am 21. und 22.11.19 einen Überblick über die neusten Entwicklungen. Die Eintrittskarten hierfür wurden dabei freundlicher Weise von den Firmen Trumpf, Zeiss und OR Laser „gesponsert“.

In den vielfältigsten Industriebereichen wie Automotive, Luft- und Raumfahrt, Maschinenbau, Medizintechnik und Elektrotechnik gewinnt seit Jahren der 3D Druck als Produktionsverfahren immer größere Bedeutung. Selbst Fahrräder aus Titan, Gitarren aus Stahl, der Bremssattel des 1500 PS Bugatti Chiron können vollständig 3d-gedruckt werden.  Auch die ersten menschlichen Behausungen auf dem Mars sollen eines Tages aus Sand vor Ort gedruckt werden…

Friseur*innen- Nachwuchs bei Wella

Der Besuch des Wella Studios in Frankfurt ist jedes Jahr ein Highlight für die Friseur-Auszubildenden aller Lehrjahre.

 

Der Mix aus verschiedenen Friseurtätigkeiten, den die Expert*innen von Wella uns zeigten, war für alle inspirierend und interessant. Besonders unserem dritten Lehrjahr wurde bewusst, was sie alles in den letzten Jahren gelernt haben. Das motiviert für die letzte Phase der Ausbildung.