Musik verbindet – und das gilt umso mehr für eine berufliche Schule, die insgesamt etwa 1.400 Schülerinnen und Schüler in mehreren verschiedenen Schulformen, zahlreichen beruflichen Ausbildungsgängen und den unterschiedlichsten kulturellen, sprachlichen, ethnischen und religiösen Herkunftsmilieus umfasst. Das gemeinsame Singen und Musizieren verbindet tatsächlich sehr effektiv, auch über sprachlichen und sonstige Grenzen hinweg. Musik ist nun einmal die universale Sprache der Menschheit.

Und ein Schulfest ohne Schulband - das wäre doch undenkbar! Ambitioniertes Ziel unseres Schulbandprojektes war es deshalb innerhalb von drei Tagen mit den sieben teilnehmenden Schülerinnen und Schülern ein musikalisches Repertoire zu erarbeiten, mit dem der musikalische Rahmen des Schulfestes am Schuljahres- und Projektwochenende gestaltet wurde. Um dieses Ziel zu erreichen, waren die musikalischen Vorerfahrungen der ganzen Projektgruppe gefragt. Die Schülerinnen und Schüler besetzten hierbei die Rolle der Instrumentalisten (E-Gitarre, Akustik-Gitarre und E-Bass) sowie die der Sängerinnen und Sänger. Unterstützt wurden sie hierbei von drei Lehrern der Lehrerband Herr Kord-Ruwisch (E-Gitarre und Gesang), Herr Ramb (Schlagzeug) und Herr Beckert (Akustikgitarre und E-Bass), die mitmusizierten und die Schülerinnen und Schüler an ihren Instrumenten sowie beim Gesang coachten.

  

Uwe Kord-Ruwisch                                                                     Detlef Ramb                                                                                      

 

Darüber hinaus stand stets ein harmonisches Zusammenspiel im Fokus, da eine Band immer mehr als die Summe ihrer einzelnen Musiker ist. Bereits in der kurzen Vorstellungsrunde am ersten Tag wurde deutlich, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Gruppe aus den verschiedensten Schulformen kamen und unterschiedlichste Vorerfahrungen in Sachen Bandmusik mitbrachten.

 

      Die Schulband bei den Proben

 

Ohne Gitarristen geht es nicht

 

Ohne Sängerinnen aber auch nicht

 

Alle nannten die große Freude an der Musik als wichtigsten Grund für das Musizieren. Diese Freude und Begeisterung merkte man bei den Proben an der hohen Motivation, so dass die Schülerinnen und Schüler es häufiger vergaßen, die sonst so beliebten Pausen zu nutzen und fast jede Minute geprobt wurde. Hierbei entstand ein Repertoire mit bekannten Musikstücken wie ‚Knockin on heaven‘s door‘ und ‚Every breath you take‘, das sich hören lassen konnte und aus den Bereichen Pop, Rap und Rock & Roll etc stammte. Gesungen wurden Titel auf Deutsch und Englisch, außerdem gab es einen Rap auf Farsi. Höhepunkt war dann das Schulfest, bei dem die Band mit ihrer Darbietung der über die drei Tage gewachsenen Songauswahl dann deutlich machte: Die Hochtaunusschule rockt!