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10.09. um 17:00   Infoveranstaltung Friseurinnung
11.09. um 15:00   Info Praktikumsbetriebe 11FO

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Im Downloadbereich finden Sie Anmeldeformulare, Flyer, Praktikumsverträge und Einverständniserklärungen der Hochtaunuschule und viele weiter Dokumente.

Rolls-Royce und die Hochtaunusschule - Zwei Partner in der dualen Ausbildung

 

Die Auszubildenden bei Rolls-Royce in Oberursel, die an der Hochtaunusschule die Berufsschulklasse 10 BMI besuchen, mit ihren Lehrern Norbert Wissenbach (Klassenlehrer, vorne knieend) und Michael Müller (Fach Deutsch, rechts)

 

Eindrücke der Auszubildenden:

Ein Großteil der Auszubildenden hat seinen Weg zu Rolls-Royce Deutschland über Bekanntschaften und das Internet gefunden. Dabei haben sich die verschiedenen Interessen auf die beiden Ausbildungsberufe, zum Einen den Industriemechaniker Maschinen- und Anlagenbau und zum Anderen den Zerspanungsmechaniker Fachrichtung Drehmaschinensysteme, verteilt. Das Bewerbungsverfahren läuft dabei aber identisch ab. Nach der schriftlichen Bewerbung ging es mit dem Assessmentcenter weiter. Bei erfolgreichem Bestehen wurde man zu einem persönlichen Bewerbungsgespräch eingeladen. Die Voraussetzung für beide Ausbildungsberufe ist ein guter Hauptschulabschluss oder ein Realschulabschluss. Dabei sind gute Kenntnisse in Mathematik und Physik gern gesehen. Hier bei Rolls-Royce wird aber vor allem viel Wert auf Teamarbeit gelegt. Als wichtiger Grundbaustein der Ausbildung gelten auch die sogenannten fünf Säulen: Pünktlichkeit, Teamfähigkeit, Fachkompetenz, Kritikfähigkeit und Disziplin. Die tägliche Arbeitszeit abzüglich der 45 Minuten Pause beträgt sieben Stunden, wobei für Überstunden ein Gleitzeitkonto zur Verfügung steht.  Die Arbeit erfolgt größtenteils selbständig oder im Team mit anderen Auszubildenden. Allerdings dient natürlich auch das ständige Feedback der Ausbilder unserer kontinuierlichen Verbesserung. Nachdem die Praxis im Betrieb Vorrang hat, steht an der Hochtaunusschule die Theorie an erster Stelle. Die Unterrichtsinhalte werden in Blockstunden vermittelt. Die Lernfelder der Metalltechnik ergänzen dabei die praktische Ausbildung. Unsere Klasse besteht fast ausschließlich aus Rolls-Royce Schülern. Davon profitieren wir Auszubildenden natürlich, da uns dies die Möglichkeit bietet, die Lerninhalte vor einer Klausur nochmals gemeinsam durchzugehen. Die Zusammenarbeit von Schule und Betrieb im Dualen System ist enorm wichtig für die Vermittlung der Ausbildungsinhalte. Beide Partner, also Ausbilder und Lehrer, arbeiten eng miteinander zusammen. Das sorgt dafür, dass etwaige Probleme oder Defizite frühzeitig erkannt werden und man diesen schnell entgegenwirken kann. Die Perspektiven, die uns nach der Ausbildung erwarten, sind vielseitig. Zunächst haben wir natürlich die Chance, von Rolls-Royce Deutschland übernommen zu werden. Weiterhin besteht die Möglichkeit sich nach der abgeschlossenen Ausbildung als Meister oder Techniker zu qualifizieren. Zudem ist es möglich ein Studium anzutreten. Dahingehend bieten sich die Bereiche Maschinenbau oder Luft-und Raumfahrttechnik an. Aufgrund dieser Gesichtspunkte fällt das Fazit unter den Auszubildenden ziemlich eindeutig aus. Die Zusammenarbeit zwischen Rolls-Royce Deutschland und der Hochtaunusschule in Oberursel ist ein gelungenes Beispiel für das Duale System in der Ausbildung.

Interview mit Herrn Wissenbach:

Norbert Wissenbach, Klassenlehrer der 10BMI, hatte einen recht außergewöhnlichen Weg zum Berufsschullehrer. Nachdem er eine Ausbildung als Kfz-Mechaniker erfolgreich abgeschlossen hatte und ein Studium zum allgemeinen Maschinenbauingenieur absolvierte, arbeitete er zunächst einige Jahre als Projekt-Koordinator in der Automobilindustrie. Nach den Jahren in der Industrie machte er sich selbstständig mit einer kleinen Karosseriebaufirma und Lackiererei. Nach einem Brand in seiner Firma im Jahr 2008 war dies der Startschuss für etwas Neues. Kurz danach hatte er bereits ein Angebot als Lehrkraft in der HTS. Mittlerweile ist er als Fachlehrer tätig. Für Ihn ist die Hochtaunusschule ein idealer Ort der beruflichen Bildung für junge Menschen. Die Angebote der HTS sind sehr vielseitig. So ist sie eine Fachoberschule, ein berufliches Gymnasium aber auch eine Berufsfachschule. Die Zusammenarbeit mit Rolls-Royce begann für Herrn Wissenbach schon nach zwei Jahren als Berufsschullehrer in der Metalltechnik. Die Ausbildungsleitung unter Kurt Blum wünschte sich ein gemeinsames Projekt mit Schülern von Rolls-Royce. Der Bau einer fahrbaren universellen Zug- und Druckmaschine, welche die Lehrgrundlage aller Industrie- und Zerspanungsmechaniker ist, war ein voller Erfolg. Unter anderem gewann dieses Projekt den European Community Award. Dies war der Start einer sehr guten Zusammenarbeit der HTS mit Rolls-Royce. Weitere Projekte folgten. Die enge Abstimmung der Ausbildungsabteilung mit der Hochtaunusschule unterstützt die Förderung der Rolls-Royce Auszubildenden, so Wissenbach. Er selbst bezeichnet die Ausbildungsabteilung bei Rolls-Royce als Vorzeigeausbildung. Durch wöchentlichen Austausch mit den Verantwortlichen der Ausbildungsabteilung und regelmäßigem Besuch im Werk, erkennt man das die Ausbildung bei Rolls-Royce sowohl in der Grund- als auch in der Fachausbildung vorbildlich läuft, so Wissenbach. Seiner Meinung nach sollte weiter in eine engere Verzahnung von Schule und Betrieb investiert werden. Dazu trägt auch der Umgang mit modernsten Werkzeugmaschinen und die Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten bei, welche der Ausbildung bei Rolls-Royce ein Alleinstellungsmerkmal verschaffen. Das Unterstützt den ohnehin schon hohen Stellenwert der Ausbildung bei Rolls-Royce.

Interview mit Herrn Sorg:

Kay Sorg, Ausbilder bei Rolls-Royce Oberursel, gelang über den „klassischen“ Werdegang in die Lehrwerkstatt. Nach seinem schulischen Abschluss und der vollendeten Berufsausbildung arbeitete er eine Zeit lang im internen Werkzeugbau und absolvierte parallel seinen Techniker in der Abendschule. Für BMW Rolls-Royce entschied er sich damals aufgrund seines großen Interesses an der Luftfahrt. Auf die Idee, den Beruf des Ausbilders auszuüben, kam er, weil er gerne Wissen weitergibt und es seine Vision ist, junge Leute zu selbständigen, handlungsfähigen Personen zu erziehen. Herr Sorg beschreibt seine Aufgabe, junge Potenzialträger auf den Berufsalltag optimal vorzubereiten, als sehr erfüllend. Besonders auf die Zusammenarbeit im Team wird bei Rolls-Royce großer Wert gelegt, was auch Herrn Sorg eine Herzensangelegenheit ist. Die Zusammenarbeit mit der Hochtaunusschule findet er hervorragend. Es finde ein direkter Austausch zwischen Lehrern und Ausbildern statt, kleinste Probleme können so direkt erkannt und behoben werden. Damit ist seiner Ansicht nach die Kooperation von Rolls-Royce mit der Hochtaunusschule ein äußerst gelungenes Beispiel für das duale System!

 

 

Verwaltung

Schüler_innen

Schulleitung

Aktuelles

„Brüssel ins Klassenzimmer verlegt“

EU-Planspiel an der Hochtaunusschule Oberursel

Sich einmal wie ein Abgeordneter des Europäischen Parlaments fühlen? Anträge einbringen können und in Ausschüssen mitarbeiten, mitdiskutieren und mitabstimmen können? Wäre das nicht etwas, das zu erleben?

Dies konnten 28 Schülerinnen und Schüler der 12. Klassen des beruflichen Gymnasiums der Hochtaunusschule Oberursel am Freitag, 7. September 2018. Denn an diesem Tag fand auf Initiative der Lehrerin für Politik und Wirtschaft Frau Barbara Finkeldey ein von der Europäischen Kommission und CIVIC, einem Institut für internationale Bildung, gemeinsam veranstaltetes Seminar statt, bei dem die Schülerinnen und Schüler die EU-Institutionen und den Gesetzgebungsprozess live nachspielen konnten.

Laufen für eine gute Sache

Im Gewerbegebiet Süd von Oberursel fand auch dieses Jahr wieder - zum 13. Mal - am 30. August 2018 um 18 Uhr der Zimmersmühlenlauf unter Schirmherrschaft von Bürgermeister Hans-Georg Brum statt. Dieser ist damit nicht nur der älteste integrative Lauf der gesamten Rhein-Main-Region, sondern auch eine gute, nicht mehr wegzudenkende Tradition im lokalen Leben von Oberursel.

Und da kann und will auch die Hochtaunusschule nicht im Abseits stehen, im Gegenteil: Nicht wenige Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer unserer Schule waren mit dabei, als der Zimmersmühlenlauf startete.

Einige der Teilnehmerinnen und Teilnehmer von der HTS auf einen Blick (von links):
Die Lehrer Hr. Peterle, Fr. Briegel, Hr. Massoth, Hr. Ramb, Hr. Landsiedel, Hr. Kinz und Hr. Jakob sowie mehrere Schülerinnen und Schüler unseres Berufichen Gymnasiums

Hessische Polit-Prominenz an der HTS

Am Morgen des 6. September 2018 durfte die Hochtaunusschule in Oberursel zwei nichtalltägliche Gäste begrüßen, nämlich zwei hessische Spitzenpolitiker aus Wiesbaden. Denn zu einer Diskussions-Veranstaltung mit Schülerinnen und Schülern hatte die Schule die beiden Vorsitzenden der zwei größten Fraktionen im hessischen Landtag eingeladen: Michael Boddenberg (CDU) und Thorsten Schäfer-Gümbel (SPD) kamen zu uns, um sich den Fragen der Schüler_innen und Lehrer_innen der HTS zu stellen.

Schulleiter Dr. Büchele begrüßte die beiden hohen Gäste in der HTS

Exkursionen

Fachoberschule auf Studienfahrt in Berlin

Im August waren die 12 FOG 1 und 2 zusammen auf Studienfahrt in Berlin. Berlin ist hip und eine abwechslungsreiche und dennoch gut erreichbare Metropole. Neben viel Spaß im Open-Air-Kino, beim Abendessen im Hard-Rock-Cafe, beim Blick vom Fernsehturm am Alex und beim Tanzen in der Schülerdisco im Matrix unterstützte der Aufenthalt auch die Gestaltungsfächer durch den Besuch der Museumsinsel und während einer Führung im Corbusierhaus. Das Highlight der Fahrt war definitiv der Street Art Workshop, wo unter Anleitung eigene Graffities hergestellt werden konnten!

Exkursion ins Technoseum nach Mannheim

Wie schon im vergangenen Jahr wurden auch 2018 die neuen 11. Klassen der Fachoberschule im Rahmen einer Einführungswoche mit ihrer neuen Schule, der Hochtaunusschule vertraut gemacht. In zahlreichen Modulen wurden u.a. schulisch-berufsfachliche und soziale Kompetenzen vermittelt, Erfahrungen gesammelt und neue Kontakte und Perspektiven aufgebaut. Höhepunkt dieser Woche war wieder eine Exkursion der Neuschüler_innen der beiden Fachrichtungen Maschinenbau und Informationstechnik zusammen mit ihren Fachlehrern, den Herren Hofmann (Maschinenbau) und Sulc (Informationstechnik) nach Mannheim.

Ziel der Tagefahrt war das bekannte „Technoseum“, wo die Jugendlichen ein breites Spektrum an technologischen Errungenschaften zu sehen bekamen – quasi als greifbare Inspiration für ihr weiteres schulisches und berufliches Engagement. Wie schon im letzten Jahr kam dieser Programmpunkt sehr gut bei den Schüler_innen an und wurde zu einem erfolgreichen Abschluss der diesjährigen Einführungswoche.

 

Maler-Abschlussklasse im Hessenpark

Am 22.Mai 2018 waren die Schüler der 12 BFM, des dritten Ausbildungsjahres zum Maler und Lackierer, im Hessenpark Neu-Anspach anlässlich einer Sanierungsführung. Dies war ihre letzte Exkursion bevor sie im nächsten Schulblock ihre Abschlussprüfung machen.

Bei bestem Wetter wurden sie von Zimmerermeisterin und Restauratorin Heike Notz über Sanierungskonzepte der Hessenpark-Mitarbeiter informiert, lernten die Hessische-Kratzputz-Technik kennen, die inzwischen immaterielles Weltkulturerbe ist und wurden aufgeklärt über die historische Fachwerk-Instandsetzung. (Wilke)