Termine

10.09. um 17:00   Infoveranstaltung Friseurinnung
11.09. um 15:00   Info Praktikumsbetriebe 11FO

Dokumente

Im Downloadbereich finden Sie Anmeldeformulare, Flyer, Praktikumsverträge und Einverständniserklärungen der Hochtaunuschule und viele weiter Dokumente.

Die sprachliche, berufliche und soziale Integration junger Migranten in die deutsche Gesellschaft ist die größte politische Herausforderung dieser Tage.

Junge Migranten in der beruflichen Bildung (Symbolbild, Quelle: Christliche Jugenddorfwerk Deutschlands, CJD)

Und dies insbesondere, weil seit einigen Jahren die Zahl der jugendlichen unbegleiteten Flüchtlinge unter 18 Jahren in Deutschland exponentiell angestiegen ist. Manche von diesen Jugendlichen werden das Land früher oder später wieder verlassen, aber ein großer Teil, wenn nicht gar die Mehrheit von ihnen wird bleiben wollen. Schon, weil die zukünftigen Lebenschancen, die Berufsperspektiven und die soziale Absicherung in Deutschland ungleich besser sind als in sämtlichen Herkunftsländern der Geflüchteten, in denen Not, Armut, Krieg und Bürgerkrieg herrschen. Nun stellt sich für Staat, Wirtschaft und Gesellschaft aber die Herausforderung der Integration dieser neu zu uns kommenden jungen Menschen. Die damit verbundenen Probleme sind enorm, aber bei gleichzeitiger Kraftanstrengung aller Beteiligten letztendlich doch lösbar. Wie heißt es so schön: „Wir schaffen das!

Die Werksniederlassung von Rolls-Royce in Oberursel (Quelle: Rolls-Royce Deutschland)

Und sowohl die Hochtaunusschule Oberursel auch der Flugzeugmotorenbauer Rolls Royce in Oberursel stellen sich gemeinsam dieser gesamtgesellschaftlichen Verantwortung! Beide zusammen haben nämlich in enger Kooperation ein Projekt ins Leben gerufen, das zehn ausgewählten jugendlichen Flüchtlingen ein vierwöchiges Betriebspraktikum ermöglichen soll. An der Hochtaunusschule gibt es derzeit fünf Integrationsklassen (InteA). Aus den Reihen dieser knapp 90 Schülerinnen und Schüler werden zehn ausgewählt, die zwei Voraussetzungen erfüllen müssen, um ein solches Praktikum antreten zu können: Zum einen muss ihr Fortschritt im Erlernen der deutschen Sprache soweit gediehen sein, dass sie in sprachlicher Hinsicht den Anforderungen ein solchen Praktikums gewachsen sind. Und zum anderen sollten diese Jugendlichen selbstverständlich auch sowohl das Interesse wie auch die grundlegenden Befähigungen für einen Ausbildungsberuf in der Metallbranche mitbringen: also neben den mathematischen Grundlagen auch die Freude an der Arbeit mit Metall und die Lust daran, auch mal kräftig zuzupacken. Denn dass die Arbeit als Metaller auch körperlich herausfordernd sein kann, wird jeder bestätigen, der „vom Fach“ ist.

Ziel der zehn anvisierten Praktikumsplätze ist, die jungen Menschen, die erst vor kurzem neu nach Deutschland gekommen sind, mit der Erfordernissen und dem Ablauf der dualen Ausbildung hierzulande vertraut zu machen. Da dieses deutsche Erfolgsmodell in vielen Teilen der Welt, und insbesondere in den wirtschaftlich unterentwickelten Herkunftsländern der Geflüchteten, weitgehend unbekannt ist, wird auf diesem Gebiet Pionierarbeit zu leisten sein.

Und besonders bemerkenswert ist, dass neben den Verantwortlichen in der Rolls-Royce Firmenhierarchie auch zwei Auszubildende dieser Firma, die als Berufsschüler im dritten Lehrjahr die Klasse 12 BMI der Hochtaunusschule besuchen, Niklas Seitz und Markus Teichmann, sehr aktiv und engagiert an diesem Projekt mitarbeiten.

Es waren diese beiden, die ein praxisnahes und realistisches inhaltliches Programm für dieses vierwöchige Betriebspraktikum entworfen haben, und die beide auch, zusammen mit den professionellen Ausbildern bei Rolls-Royce, den zukünftigen Praktikanten als Ansprechpartner dienen werden. Die Azubis Niklas und Markus freuen sich bereits auf diese Aufgabe und werden ihr Bestes geben, um dieses Projekt zu einem Erfolg für alle Beteiligten zu machen.

Bevor es aber soweit ist und die ersten Praktikanten bei Rolls-Royce „loslegen“ können, wird es noch etwas Zeit brauchen. Schließlich betreten alle Beteiligten damit wortwörtlich „Neuland“. Und auch in administrativer und juristischer Hinsicht sind noch viele nicht unwichtige Details zu klären wie z.B. die Frage des Versicherungsschutzes der Praktikanten sowie Sicherheitsaspekte dieser Firma, die schließlich auch in dem sehr sensiblen Bereich des militärischen Helikopter- und Flugzeugbaus tätig ist und daher bestimmten verschärften Sicherheitsbestimmungen unterliegt.

Ein erster viertägiger Probelauf jedenfalls ist bei einem Workshop bei der diesjährigen Projektwoche an der Hochtaunusschule im Juni geplant. Und wenn dies gut „läuft“, darf man auf eine zügige Umsetzung des Praktikumsprojektes noch in diesem Jahr hoffen – im Interesse der jungen Flüchtlinge wie auch der deutschen Industrie, die in den kommenden Jahren und Jahrzehnten wegen des abzusehenden Fachkräftemangels auf kein Talent verzichten kann, egal woher jemand kommt, wie er heißt und welcher Religion er ist.

Verwaltung

Schüler_innen

Schulleitung

Aktuelles

„Brüssel ins Klassenzimmer verlegt“

EU-Planspiel an der Hochtaunusschule Oberursel

Sich einmal wie ein Abgeordneter des Europäischen Parlaments fühlen? Anträge einbringen können und in Ausschüssen mitarbeiten, mitdiskutieren und mitabstimmen können? Wäre das nicht etwas, das zu erleben?

Dies konnten 28 Schülerinnen und Schüler der 12. Klassen des beruflichen Gymnasiums der Hochtaunusschule Oberursel am Freitag, 7. September 2018. Denn an diesem Tag fand auf Initiative der Lehrerin für Politik und Wirtschaft Frau Barbara Finkeldey ein von der Europäischen Kommission und CIVIC, einem Institut für internationale Bildung, gemeinsam veranstaltetes Seminar statt, bei dem die Schülerinnen und Schüler die EU-Institutionen und den Gesetzgebungsprozess live nachspielen konnten.

Laufen für eine gute Sache

Im Gewerbegebiet Süd von Oberursel fand auch dieses Jahr wieder - zum 13. Mal - am 30. August 2018 um 18 Uhr der Zimmersmühlenlauf unter Schirmherrschaft von Bürgermeister Hans-Georg Brum statt. Dieser ist damit nicht nur der älteste integrative Lauf der gesamten Rhein-Main-Region, sondern auch eine gute, nicht mehr wegzudenkende Tradition im lokalen Leben von Oberursel.

Und da kann und will auch die Hochtaunusschule nicht im Abseits stehen, im Gegenteil: Nicht wenige Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer unserer Schule waren mit dabei, als der Zimmersmühlenlauf startete.

Einige der Teilnehmerinnen und Teilnehmer von der HTS auf einen Blick (von links):
Die Lehrer Hr. Peterle, Fr. Briegel, Hr. Massoth, Hr. Ramb, Hr. Landsiedel, Hr. Kinz und Hr. Jakob sowie mehrere Schülerinnen und Schüler unseres Berufichen Gymnasiums

Hessische Polit-Prominenz an der HTS

Am Morgen des 6. September 2018 durfte die Hochtaunusschule in Oberursel zwei nichtalltägliche Gäste begrüßen, nämlich zwei hessische Spitzenpolitiker aus Wiesbaden. Denn zu einer Diskussions-Veranstaltung mit Schülerinnen und Schülern hatte die Schule die beiden Vorsitzenden der zwei größten Fraktionen im hessischen Landtag eingeladen: Michael Boddenberg (CDU) und Thorsten Schäfer-Gümbel (SPD) kamen zu uns, um sich den Fragen der Schüler_innen und Lehrer_innen der HTS zu stellen.

Schulleiter Dr. Büchele begrüßte die beiden hohen Gäste in der HTS

Exkursionen

Fachoberschule auf Studienfahrt in Berlin

Im August waren die 12 FOG 1 und 2 zusammen auf Studienfahrt in Berlin. Berlin ist hip und eine abwechslungsreiche und dennoch gut erreichbare Metropole. Neben viel Spaß im Open-Air-Kino, beim Abendessen im Hard-Rock-Cafe, beim Blick vom Fernsehturm am Alex und beim Tanzen in der Schülerdisco im Matrix unterstützte der Aufenthalt auch die Gestaltungsfächer durch den Besuch der Museumsinsel und während einer Führung im Corbusierhaus. Das Highlight der Fahrt war definitiv der Street Art Workshop, wo unter Anleitung eigene Graffities hergestellt werden konnten!

Exkursion ins Technoseum nach Mannheim

Wie schon im vergangenen Jahr wurden auch 2018 die neuen 11. Klassen der Fachoberschule im Rahmen einer Einführungswoche mit ihrer neuen Schule, der Hochtaunusschule vertraut gemacht. In zahlreichen Modulen wurden u.a. schulisch-berufsfachliche und soziale Kompetenzen vermittelt, Erfahrungen gesammelt und neue Kontakte und Perspektiven aufgebaut. Höhepunkt dieser Woche war wieder eine Exkursion der Neuschüler_innen der beiden Fachrichtungen Maschinenbau und Informationstechnik zusammen mit ihren Fachlehrern, den Herren Hofmann (Maschinenbau) und Sulc (Informationstechnik) nach Mannheim.

Ziel der Tagefahrt war das bekannte „Technoseum“, wo die Jugendlichen ein breites Spektrum an technologischen Errungenschaften zu sehen bekamen – quasi als greifbare Inspiration für ihr weiteres schulisches und berufliches Engagement. Wie schon im letzten Jahr kam dieser Programmpunkt sehr gut bei den Schüler_innen an und wurde zu einem erfolgreichen Abschluss der diesjährigen Einführungswoche.

 

Maler-Abschlussklasse im Hessenpark

Am 22.Mai 2018 waren die Schüler der 12 BFM, des dritten Ausbildungsjahres zum Maler und Lackierer, im Hessenpark Neu-Anspach anlässlich einer Sanierungsführung. Dies war ihre letzte Exkursion bevor sie im nächsten Schulblock ihre Abschlussprüfung machen.

Bei bestem Wetter wurden sie von Zimmerermeisterin und Restauratorin Heike Notz über Sanierungskonzepte der Hessenpark-Mitarbeiter informiert, lernten die Hessische-Kratzputz-Technik kennen, die inzwischen immaterielles Weltkulturerbe ist und wurden aufgeklärt über die historische Fachwerk-Instandsetzung. (Wilke)