Am Sonntag, den 26. Februar 2017 war es wieder mal soweit: „Orschel“ war fest in Narrenhand. Der fast 2-stündige Taunusumzug durch Oberursel zog Alt und Jung in seinen Bann, und die „Leit uff de Gass“ waren in bester Karnevalslaune. Klar, dass dabei auch die Hochtaunusschule nicht fehlen dürfte. 25 Schülerinnen und Schüler des Fachbereiches Gestaltung der Fachoberschule nahmen zusammen mit den vier verantwortlichen Lehrern Detlef Ramb, Uwe Kord-Ruwisch, Norbert Wissenbach und Markus Beckert an dem Umzug teil und zwar auf dem Wagen Nr. 82, den unsere Schule zu dem Umzug beisteuerte. „Intelligenz-Bestien“ war dessen Motto, und dazu konnte sich jeder seinen Teil dazu denken. Fröhlich und ausgelassen ging es zu, und bei gutem Wetter ohne Regen und Wind bewies auch der himmlische Petrus, dass er ein Herz für den Karneval hat. Die Kamelle und sonstige Süßigkeiten wurden mit vollen Händen ans närrische Volk verteilt, und nichts blieb übrig von den süßen Gaben. Wiederum ist es, wie schon in den Vorjahren, den beteiligten Lehrern und Schülerinnen und Schülern gelungen, unsere Hochtaunusschule so zu präsentieren wie sie ist (oder zumindest ab und an auch mal sein kann): fröhlich, bunt, ausgelassen, stets aktiv und mitten im Leben stehend.

Alles, restlos alles stammt aus Schülerhand, angefangen von den ersten Entwürfen und Reinzeichnungen und der Gestaltung des Wagens mit Motiven wie z.B. dem Konterfei des schnauzbärtigen Physikgenies Albert Einstein.

Die Projekt-Verantwortlichkeit liegt bei dem Abteilungsleiter für die Fachoberschule an der HTS, Herrn Michael Schreiber, während die kreative Gesamtkonzeption und alltägliche Projektleitung seit Jahren fraglos die Sache des Gestaltungs-Fachlehrers und leidenschaftlichen Karnevalisten Uwe Kord-Ruwisch ist. Noch Fragen offen? Bitteschön! Wieviel Liter Farbe wurden verpinselt? Das kann selbst der Projektleiter und Mann mit dem besten Überblick, Herr Kord-Ruwisch nicht beantworten. Wobei er sich auch bisher gar nicht vorstellen konnte, dass sich jemand ausgerechnet für dieses Detail interessiert. Denn auf diese Frage muss man erst einmal kommen… Wie hoch war der Zeitaufwand? Es sind zahlreiche Arbeitsstunden im Unterricht und mehr noch in der Freizeit sowohl der SuS als auch der beteiligten Lehrkräfte geopfert worden, bevor dieses schöne Ergebnis nun heute vor uns steht. Wie viele Stunden genau, hat niemand gezählt, das weiß der Himmel allein. Karnevals-Idealisten wie Uwe Kord-Ruwisch, für die dieser Wagen Arbeit und Hobby zugleich ist, führen keine Stundenzettel, auf denen sie akribisch jede Minute protokollieren, die sie in dieses Projekt stecken. Aber man darf getrost von einer dreistelligen Zahl von Arbeitsstunden bei allen Projektbeteiligten ausgehen. Schließlich haben sich die Arbeiten über etliche Monate hingezogen und jedes Detail musste stimmen. Was konnten die Schüler dabei lernen? Jede Menge! Anbei nur ein paar der Kompetenzen und Kenntnisse der SuS, die durch die Arbeit gestärkt oder erstmalig überhaupt Grund gelegt wurden - Berufliche Kompetenzen: Kreative Entwurfs-Planungen, Montage des Metallrahmens, Gestaltung der Wagenoberfläche, Schweißen, Entgraten, Malen, Anstreichen, u.v.m. Soziale Kompetenzen: Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit sowie detaillierte Genauigkeit und Gewissenhaftigkeit. Wer die SuS vor, während und nach diesem Projekt bei der Arbeit beobachtet, kann ermessen, was sie alles dazugelernt haben und fürs spätere Berufsleben mitnehmen können. Wer wir auf dem Wagen die Gummibärchen und Kamelle werfen? Die beteiligten Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler der HTS natürlich! Es werden sich immer welche finden, die das liebend gerne machen, denn als Kamellewerfer macht man sich ja beliebt bei den “Leut uff de Gass” und so hat es jedenfalls in der Vergangenheit auch noch nie an Interessenten für diesen Job gemangelt. Und uns fehlt die Phantasie uns vorzustellen, dass es ausgerechnet dieses Jahr anders sein sollte... Noch etwas Wichtiges, was wir würdigen wollen: Möglich gemacht wurde der HTS-Wagen, wie auch schon in den Vorjahren so auch 2017 wieder ganz maßgeblich durch die finanzielle Unterstützung durch den Förderverein der Hochtaunusschule Oberursel, der die Kosten für die Getränke und das süße “Wurfmaterial” beisteuerte. Herzlichsten Dank der Schulgemeinschaft dafür an den Förderverein auch an dieser Stelle!

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