Im Rahmen des Unterrichtes der Pferdewirt-Auszubildenden im dritten Lehrjahr fand in diesem Jahr ein Projekt statt, in dem es das Ziel war ein Lehrfilm zum Thema „Longieren eines Pferdes“ zu erstellen.

 

Bisher gab es keinen adäquaten Lehrfilm in diesem Bereich, den wir im Unterricht zeigen konnten und so dachten wir uns: „Den machen wir selber!“. So planten wir alle zwei Wochen eine Doppelstunde Unterricht dafür ein das Filmprojekt zu verwirklichen, denn der Rest des Unterrichtes und die Vorbereitung für die Abschlussprüfung sollte nicht unter unserem Vorhaben leiden.

Zunächst wurde das Thema inhaltlich erarbeitet, wofür wir unsere geltenden Richtlinien für Reiten und Fahren als Grundlage nahmen. Daraufhin wurde ein Drehbuch erstellt.

 

Parallel mussten wir geeignete Räumlichkeiten und Pferde finden. Die Rollen der Sprecher, Akteure im Video, das Organisationsteam für die Ausrüstungsgegenstände und die Kamerafrauen wurden verteilt und anschließend drehten wir testweise erste Videosequenzen in der Schule. Die Hauptarbeit erfolgte jedoch auf zwei verschiedenen Betrieben und mit unterschiedlichen Pferden.

In den darauffolgenden Schultagen legten wir die Reihenfolge der Filmsequenzen fest und schnitten den Film zusammen. So entstand letztendlich ein Lehrfilm, der in den folgenden Jahren gut im Unterricht der kommenden Pferdewirtauszubildenden eingesetzt werden kann.

 

Thementag Sicherheit (2012/13)

Auch der Beruf des Pferdewirtes ist leider ein Arbeitsgebiet in dem viele Unfallgefahren existieren. Als Schule ist es uns ein Anliegen durch vorbeugende Maßnahmen dafür zu sorgen, dass manche Unfälle gar nicht erst passieren. Somit zieht sich dieses Thema wie ein roter Faden durch alle Lernfelder und die praktische Umsetzung im betrieblichen Alltag wird immer wieder diskutiert. Auch laden wir jährlich die landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft ein.

In diesem Jahr veranstalteten wir zusätzlich einen Thementag zur Sicherheit und Unfallvorbeugung im Pferdebetrieb. Neben einem Vortrag der Berufsgenossenschaft gab es Stationen, in denen die Schülerinnen und Schüler Gefahrenpotentiale im Betrieb erkennen und Verbesserungsvorschläge machen sollten oder über Sicherheitsausrüstung aufgeklärt wurden. Andere Stationen befassten sich mit Erst-Hilfe, Versicherungen und Rückengymnastik, die natürlich praktisch durchgeführt wurde.

Der Thementag hat allen Beteiligten Spaß gemacht und die Bedeutsamkeit dieses Themas in den Fokus gestellt. Viele Schülerinnen und Schüler gaben in der Feedbackrunde an, dass Sie sich sowohl am Tag der Veranstaltung als auch in den darauffolgenden Wochen vermehrt gedanklich mit dem Thema befasst hätten und für lauernde Gefahren im Betrieb sensibilisiert seien.

 

Projekt Basispass (2010/11)

Mit diesem Projekt folgten wir dem Prinzip der doppelten Vermittlungspraxis. Die Schülerinnen und Schüler sollten sich Grundlagen im Bereich der Haltung und des Umganges mit dem Pferd erarbeiten und diese dann (ebenso wie im Berufalltag) einer Gruppe Anfänger im Rahmen eines Kurses vermittelt. Dieser Grundlagenkurs wurde nicht nur in der Theorie entwickelt und durchdacht, sondern in der Realität praktisch durchgeführt und endete mit dem FN-Abzeichen „Basispass Pferdekunde“. Die Schülerinnen und Schüler teilten sich auf in Themengruppen und eine Organisationsgruppe, die sich um Anmeldungen, Planung des Ablaufes und den Kontakt mit den Betriebsleitern und Prüfern kümmerte.

Schließlich folgte die Umsetzung und die Schülerinnen und Schüler erarbeiteten gruppenweise die vorgegebenen Themenbereiche mit den Prüflingen, die von einem Verein in der Nähe stammten und sich für den Kurs angemeldet hatten. Am Prüfungstag konnten allen Teilnehmern ein positives Prüfungsergebnis mitgeteilt werden.

Kontakt

Hochtaunusschule
Bleibiskopfstr. 1
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