Termine

10.09. um 17:00   Infoveranstaltung Friseurinnung
11.09. um 15:00   Info Praktikumsbetriebe 11FO

Dokumente

Im Downloadbereich finden Sie Anmeldeformulare, Flyer, Praktikumsverträge und Einverständniserklärungen der Hochtaunuschule und viele weiter Dokumente.

„Oh, guck’ mal! Das ist ‚globalization’. Das hatten wir doch gerade auch in Englisch...“ *

Stimmt! Schülerinnen und Schüler der Klassen 12 Fachoberschule / Schwerpunkt Gestaltung stellen fest, dass man über den berühmten Tellerrand hinaus schauen kann, um Informationen interdisziplinär zu verarbeiten. Zusammenhänge zu entdecken war das Ziel des Besuchs der Biennale 2017 in Venedig. Für eine Woche im September sind die jungen Erwachsenen mit ihren Klassenlehrern Uwe Kord-Ruwisch und Dr. Dorit Kupka im Bus über die Alpen nach Venetien gefahren. Hauptanlass dieser Reise war die alle zwei Jahre stattfindende internationale Kunstausstellung mit Exponaten aus aller Welt.

 

Berufliche Bildung unter dem Dach der Hochtaunusschule ist vielfältig und keineswegs eingleisig. Es war auch für die Azubis „Maler/innen und Lackierer/innen“ in der Berufsschule etwas dabei: Wir haben ein Bild von einem „Werkzeug“ mitgebracht, mit dem man Wand-Design einfach neu rollt. Oder? Nein, dieses Ding ist im wahrsten Sinn des Wortes ein „no go“. Es bewegt sich gar nicht vom Fleck. Es ist einfach nur da. *

HTS Azubis „Pferdewirt/in“ wären dagegen sicher auch sehr  beeindruckt von diesem naturalistischen Exponat aus Argentinien. Da steht „ganz große Kunst“. *

[ © Pictures * above: 57th International Architectural Exhibition of La Biennale di Venezia – Viva Arte Viva – curated by Christine Macel]

 

Die Fahrt zur Biennale [Kunst] Venedig 2017 mit den dort visualisierten politischen oder sozialkritischen Aussagen war wieder ein voller Erfolg. Schon zum dritten Mal hatten HTS Fachober-schüler/innen Gestaltung die Gelegenheit, sich auf diese Weise sowohl für die Abschlussprüfung als auch für den weiteren Weg in Richtung Ausbildung oder Studium inspirieren zu lassen.
Zum Programm der Studienreise gehörte es, Venedig selbst näher kennenzulernen. Signora Gabriella, eine „echte“ Venezianerin, begleitete die Gruppe. Sie erzählte auch vom täglichen Leben in der Lagunenstadt, vom fast unbezahlbar teuer gewordenen Wohnraum, und dass jeder Haushalt monatlich über 1500 € Abgaben an die kommunale Verwaltung zu leisten hätte. Außerdem würden jedes Jahr knapp elf Millionen Touristen aus aller Welt das private Leben im Kern der Stadt nicht gerade erleichtern, so ihr eigener Seufzer.

„Reisen bildet.“ Signoras Aussagen findet man nicht in Lehrbüchern...

 

 

Zwischen Stadterkundung und Biennale stand „Insel hopping“ auf dem Programm. Ein exklusiv für die Gruppe zur Verfügung stehendes Vaporetto fuhr nacheinander drei Lagunen-Inseln an.

Im Mittelpunkt der Beobachtung auf Murano standen Glasbläserei und Glaskunst-Objekte.

Burano ist bekannt für seine bunten Häuser und venetianischen Masken, die dort auch heute noch in Handarbeit hergestellt werden, ein „must have“. Auf der Insel findet man ein echtes architektonisches Farbwunderwerk.

Torcello dagegen, auf der die Gezeiten des Lagunenwassers nicht mehr bemerkbar sind, strahlt Ruhe aus. Diese Insel ist kunsthistorisch interessant wegen ihrer bereits im Jahr 1008 entstandenen Basilika Santa Maria Assunta.

Gegen Abend am Strand, dem wunderbaren Ort zum Ausruhen nach all’ den Sehenswürdigkeiten, nur 150 m vom Hotel entfernt, war eine gute Gelegenheit ein bisschen zu entspannen. Plötzlich tauchten eines Tages jedoch ein Saurier und ein Bär auf und fragten nach dem Weg. Mr KL konnte mal wieder mit Auskunft helfen, und irgendwie kamen ihm die beiden Gestalten auch sehr bekannt vor...

Die Woche verging wie im Flug: Die Tage waren interessant, abwechslungsreich, „voll gepackt mit Bildung“. Man hat Spaß und Späße gemacht, es hat Spaß gemacht – und ein bisschen war es auch anstrengend. Gut so!

Verwaltung

Schüler_innen

Schulleitung

Aktuelles

„Brüssel ins Klassenzimmer verlegt“

EU-Planspiel an der Hochtaunusschule Oberursel

Sich einmal wie ein Abgeordneter des Europäischen Parlaments fühlen? Anträge einbringen können und in Ausschüssen mitarbeiten, mitdiskutieren und mitabstimmen können? Wäre das nicht etwas, das zu erleben?

Dies konnten 28 Schülerinnen und Schüler der 12. Klassen des beruflichen Gymnasiums der Hochtaunusschule Oberursel am Freitag, 7. September 2018. Denn an diesem Tag fand auf Initiative der Lehrerin für Politik und Wirtschaft Frau Barbara Finkeldey ein von der Europäischen Kommission und CIVIC, einem Institut für internationale Bildung, gemeinsam veranstaltetes Seminar statt, bei dem die Schülerinnen und Schüler die EU-Institutionen und den Gesetzgebungsprozess live nachspielen konnten.

Laufen für eine gute Sache

Im Gewerbegebiet Süd von Oberursel fand auch dieses Jahr wieder - zum 13. Mal - am 30. August 2018 um 18 Uhr der Zimmersmühlenlauf unter Schirmherrschaft von Bürgermeister Hans-Georg Brum statt. Dieser ist damit nicht nur der älteste integrative Lauf der gesamten Rhein-Main-Region, sondern auch eine gute, nicht mehr wegzudenkende Tradition im lokalen Leben von Oberursel.

Und da kann und will auch die Hochtaunusschule nicht im Abseits stehen, im Gegenteil: Nicht wenige Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer unserer Schule waren mit dabei, als der Zimmersmühlenlauf startete.

Einige der Teilnehmerinnen und Teilnehmer von der HTS auf einen Blick (von links):
Die Lehrer Hr. Peterle, Fr. Briegel, Hr. Massoth, Hr. Ramb, Hr. Landsiedel, Hr. Kinz und Hr. Jakob sowie mehrere Schülerinnen und Schüler unseres Berufichen Gymnasiums

Hessische Polit-Prominenz an der HTS

Am Morgen des 6. September 2018 durfte die Hochtaunusschule in Oberursel zwei nichtalltägliche Gäste begrüßen, nämlich zwei hessische Spitzenpolitiker aus Wiesbaden. Denn zu einer Diskussions-Veranstaltung mit Schülerinnen und Schülern hatte die Schule die beiden Vorsitzenden der zwei größten Fraktionen im hessischen Landtag eingeladen: Michael Boddenberg (CDU) und Thorsten Schäfer-Gümbel (SPD) kamen zu uns, um sich den Fragen der Schüler_innen und Lehrer_innen der HTS zu stellen.

Schulleiter Dr. Büchele begrüßte die beiden hohen Gäste in der HTS

Exkursionen

Fachoberschule auf Studienfahrt in Berlin

Im August waren die 12 FOG 1 und 2 zusammen auf Studienfahrt in Berlin. Berlin ist hip und eine abwechslungsreiche und dennoch gut erreichbare Metropole. Neben viel Spaß im Open-Air-Kino, beim Abendessen im Hard-Rock-Cafe, beim Blick vom Fernsehturm am Alex und beim Tanzen in der Schülerdisco im Matrix unterstützte der Aufenthalt auch die Gestaltungsfächer durch den Besuch der Museumsinsel und während einer Führung im Corbusierhaus. Das Highlight der Fahrt war definitiv der Street Art Workshop, wo unter Anleitung eigene Graffities hergestellt werden konnten!

Exkursion ins Technoseum nach Mannheim

Wie schon im vergangenen Jahr wurden auch 2018 die neuen 11. Klassen der Fachoberschule im Rahmen einer Einführungswoche mit ihrer neuen Schule, der Hochtaunusschule vertraut gemacht. In zahlreichen Modulen wurden u.a. schulisch-berufsfachliche und soziale Kompetenzen vermittelt, Erfahrungen gesammelt und neue Kontakte und Perspektiven aufgebaut. Höhepunkt dieser Woche war wieder eine Exkursion der Neuschüler_innen der beiden Fachrichtungen Maschinenbau und Informationstechnik zusammen mit ihren Fachlehrern, den Herren Hofmann (Maschinenbau) und Sulc (Informationstechnik) nach Mannheim.

Ziel der Tagefahrt war das bekannte „Technoseum“, wo die Jugendlichen ein breites Spektrum an technologischen Errungenschaften zu sehen bekamen – quasi als greifbare Inspiration für ihr weiteres schulisches und berufliches Engagement. Wie schon im letzten Jahr kam dieser Programmpunkt sehr gut bei den Schüler_innen an und wurde zu einem erfolgreichen Abschluss der diesjährigen Einführungswoche.

 

Maler-Abschlussklasse im Hessenpark

Am 22.Mai 2018 waren die Schüler der 12 BFM, des dritten Ausbildungsjahres zum Maler und Lackierer, im Hessenpark Neu-Anspach anlässlich einer Sanierungsführung. Dies war ihre letzte Exkursion bevor sie im nächsten Schulblock ihre Abschlussprüfung machen.

Bei bestem Wetter wurden sie von Zimmerermeisterin und Restauratorin Heike Notz über Sanierungskonzepte der Hessenpark-Mitarbeiter informiert, lernten die Hessische-Kratzputz-Technik kennen, die inzwischen immaterielles Weltkulturerbe ist und wurden aufgeklärt über die historische Fachwerk-Instandsetzung. (Wilke)