„Oh, guck’ mal! Das ist ‚globalization’. Das hatten wir doch gerade auch in Englisch...“ *

Stimmt! Schülerinnen und Schüler der Klassen 12 Fachoberschule / Schwerpunkt Gestaltung stellen fest, dass man über den berühmten Tellerrand hinaus schauen kann, um Informationen interdisziplinär zu verarbeiten. Zusammenhänge zu entdecken war das Ziel des Besuchs der Biennale 2017 in Venedig. Für eine Woche im September sind die jungen Erwachsenen mit ihren Klassenlehrern Uwe Kord-Ruwisch und Dr. Dorit Kupka im Bus über die Alpen nach Venetien gefahren. Hauptanlass dieser Reise war die alle zwei Jahre stattfindende internationale Kunstausstellung mit Exponaten aus aller Welt.

 

Berufliche Bildung unter dem Dach der Hochtaunusschule ist vielfältig und keineswegs eingleisig. Es war auch für die Azubis „Maler/innen und Lackierer/innen“ in der Berufsschule etwas dabei: Wir haben ein Bild von einem „Werkzeug“ mitgebracht, mit dem man Wand-Design einfach neu rollt. Oder? Nein, dieses Ding ist im wahrsten Sinn des Wortes ein „no go“. Es bewegt sich gar nicht vom Fleck. Es ist einfach nur da. *

HTS Azubis „Pferdewirt/in“ wären dagegen sicher auch sehr  beeindruckt von diesem naturalistischen Exponat aus Argentinien. Da steht „ganz große Kunst“. *

[ © Pictures * above: 57th International Architectural Exhibition of La Biennale di Venezia – Viva Arte Viva – curated by Christine Macel]

 

Die Fahrt zur Biennale [Kunst] Venedig 2017 mit den dort visualisierten politischen oder sozialkritischen Aussagen war wieder ein voller Erfolg. Schon zum dritten Mal hatten HTS Fachober-schüler/innen Gestaltung die Gelegenheit, sich auf diese Weise sowohl für die Abschlussprüfung als auch für den weiteren Weg in Richtung Ausbildung oder Studium inspirieren zu lassen.
Zum Programm der Studienreise gehörte es, Venedig selbst näher kennenzulernen. Signora Gabriella, eine „echte“ Venezianerin, begleitete die Gruppe. Sie erzählte auch vom täglichen Leben in der Lagunenstadt, vom fast unbezahlbar teuer gewordenen Wohnraum, und dass jeder Haushalt monatlich über 1500 € Abgaben an die kommunale Verwaltung zu leisten hätte. Außerdem würden jedes Jahr knapp elf Millionen Touristen aus aller Welt das private Leben im Kern der Stadt nicht gerade erleichtern, so ihr eigener Seufzer.

„Reisen bildet.“ Signoras Aussagen findet man nicht in Lehrbüchern...

 

 

Zwischen Stadterkundung und Biennale stand „Insel hopping“ auf dem Programm. Ein exklusiv für die Gruppe zur Verfügung stehendes Vaporetto fuhr nacheinander drei Lagunen-Inseln an.

Im Mittelpunkt der Beobachtung auf Murano standen Glasbläserei und Glaskunst-Objekte.

Burano ist bekannt für seine bunten Häuser und venetianischen Masken, die dort auch heute noch in Handarbeit hergestellt werden, ein „must have“. Auf der Insel findet man ein echtes architektonisches Farbwunderwerk.

Torcello dagegen, auf der die Gezeiten des Lagunenwassers nicht mehr bemerkbar sind, strahlt Ruhe aus. Diese Insel ist kunsthistorisch interessant wegen ihrer bereits im Jahr 1008 entstandenen Basilika Santa Maria Assunta.

Gegen Abend am Strand, dem wunderbaren Ort zum Ausruhen nach all’ den Sehenswürdigkeiten, nur 150 m vom Hotel entfernt, war eine gute Gelegenheit ein bisschen zu entspannen. Plötzlich tauchten eines Tages jedoch ein Saurier und ein Bär auf und fragten nach dem Weg. Mr KL konnte mal wieder mit Auskunft helfen, und irgendwie kamen ihm die beiden Gestalten auch sehr bekannt vor...

Die Woche verging wie im Flug: Die Tage waren interessant, abwechslungsreich, „voll gepackt mit Bildung“. Man hat Spaß und Späße gemacht, es hat Spaß gemacht – und ein bisschen war es auch anstrengend. Gut so!

Termine

Osterferien 15.4. - 26.4.
Feiertag 1.5.19
Beweglicher Ferientag 31.5.19

Verwaltung

Schüler_innen

Schulleitung

Aktuelles

Auszeichnung „MINT-freundliche Schulen“

37 Schulen aus Hessen wurden heute als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet. Davon erhielten 19 Schulen das erste Mal die Auszeichnung und weitere 18 Schulen wurden nach dreijähriger erfolgreicher MINT-Profilbildung erneut mit dem Signet »MINT-freundliche Schule« geehrt.

Kurzbeschreibung »MINT Zukunft schaffen«: Die Initiative will Lernenden und Lehrenden in Schulen und Hochschulen sowie Eltern und Unternehmern die vielfältigen Entwicklungsperspektiven, Zukunftsgestaltungen und Praxisbezüge der MINT-Bildung nahe bringen und eine Multiplikationsplattform für alle bereits erfolgreich arbeitenden MINT-Initiativen in Deutschland sein. »MINT Zukunft schaffen« wirbt für MINT-Studien, MINT-Berufe und MINT-Ausbildungen und will die Öffentlichkeit über die Dringlichkeit des MINT-Engagements informieren. Vor allem aber will »MINT Zukunft schaffen« gemeinsam mit seinen Partnern Begeisterung für MINT wecken und über attraktive Berufsmöglichkeiten und Karrierewege in den MINT-Berufen informieren.

Strategische Kooperation der Hochschule Darmstadt und Hochtaunusschule

Darmstadt/Oberursel. Schülerinnen und Schüler der Hochtaunusschule in Oberursel haben ab sofort die Gelegenheit, im Rahmen eines so genannten Frühstudiums an ausgewählten Prüfungen am Fachbereich Informatik der Hochschule Darmstadt (h_da) teilzunehmen und so bereits vor dem Start eines Studiums erste Credit Points zu erwerben. Hierfür haben h_da-Präsident Prof. Dr. Ralph Stengler und Schulleiter Dr. Markus Büchele am heutigen Mittwoch, 14. November, eine strategische Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.

15 Jahre Hochtaunusschule – Karriere durch Technik!

Im Jahre 2018 wird die Hochtaunusschule Oberursel fünfzehn Jahre alt. Grund genug, innezuhalten, zurückzuschauen, aber auch nach vorne zu blicken! Und dies wird die Schulgemeinschaft der HTS bei mehreren schulischen Aktivitäten und Veranstaltungen tun.

 

Unsere strategische Partnerschaft mit der Hochschule Darmstadt

Beginnen wird der Reigen der Veranstaltungen mit einem Festakt am 14.11.2018 um 15 Uhr in der HTS, bei welchem eine strategische Partnerschaft zwischen der Hochschule Darmstadt (h_da) und unserem Beruflichen Gymnasiums im Informatikbereich besiegelt wird. Dabei wird es einen Pressetermin mit dem Präsidenten der h_da Prof. Dr. Ralph Stengler, Prof. Dr. Frank Bühler vom Fachbereich Informatik der h_da und dem Schulleiter der Hochtaunusschule, Herrn Dr. Markus Büchele geben.

Exkursionen

Auf Schüleraustausch in Spanien

Schon zum dritten Mal in Folge haben wir einen Schüleraustausch mit unserer Partnerschule Pere Vives Buch in Igualada bei Barcelona durchgeführt. Direkt nach der Zeugnisvergabe am 01.02.19 (Freitag) brachen die Schüler des Spanischkurses des 11BG auf nach Spanien, um ihre frisch erlernten Sprachkenntnisse vor Ort zu testen und hierbei Land, Leute und Kultur kennenzulernen. (C. Briegel)

Kunstkurs BG 13 im Architekturmuseum und in der Commerzbank

Am Dienstag, den 29.1.2019 besuchten die beiden Kunstkurse Q3 des beruflichen Gymnasiums das Architekturmuseum Frankfurt. Dort konnten mit der Besichtigung der Daueraustellung „Von der Urhütte bis zum Wolkenkratzer“ die im Unterricht gehaltenen Präsentationen zu den verschiedenen Baustilen vertieft werden und auch ein Blick auf aktuelle Trends im Hochhausbau in der Ausstellung „Best Highrises - Internationaler Hochhauspreis 2018“ geworfen werden. Im anschließenden Workshop wurde fleißig an verschiedensten Fachwerkkonstruktionen gebaut. Abgerundet wurde der Exkursionstag mit einer Führung in den Gärten von Deutschlands höchstem Hochhaus, dem Commerzbank-Tower und mit einem spektakulären Blick von dessen Plattform über ganz Frankfurt und Umgebung. (CW)

Hochtaunusschule zu Gast bei Spang & Brands in Friedrichsdorf

Am Freitag den 14.12.2018 hatte die Klasse 12BMW der HTS (Werkzeugmechaniker 3. Lehrjahr) die Gelegenheit, unter anderem die Präzisionskunststoffteilherstellung und den Werkzeugbau der Firma Spang & Brands in Friedrichdorf zu bestaunen.

Seit nunmehr über 20 Jahren besitzt die Firma Spang & Brands das Know-how in Kunststoff-Spritzguss im Bereich Medizintechnik und schickt ihre Auszubildenden an die Hochtaunusschule. Die HTS besitzt die einzige reine Werkzeugmechaniker-Klasse im Frankfurter Raum und kann gerade in diesem hochspezialisierten Lehrberuf die nötigen Fach- und Theoriekenntnisse vermitteln – ein besonders überzeugendes und gelungenes Beispiel für die vielfältigen Kompetenzen der HTS im Dualen System der beruflichen Bildung in unserer Region.

Die 12 BMW der Hochtaunusschule mit ihrem Lehrern Herr R. Wenzel und Frau S. Baisch- Zimmer (mittig)