„Und, was werden Sie an Spanien vermissen?“ - „Alles!“ So lautet das Fazit der Schülerinnen und Schüler des Spanischkurses unseres Beruflichen Gymnasiums (Jahrgangsstufe 11), welche sich vom 20.-27.04.2017 auf Schüleraustausch in Igualada bei Barcelona befanden und hierbei Einiges lernten und erlebten.

Gestartet wurde das Austauschprojekt mit dem Besuch der spanischen Schülerinnen und Schüler des Institut Peres Vives Vich in Oberursel vom 14.-21.03.2017. Bei diesem Besuch konnten unsere spanischen Austauschpartner/innen neben deutschem Unterricht und vielen anderen Projekten auch die Sehenswürdigkeiten Frankfurts und den Hessenpark kennenlernen.

 

Unser Gegenbesuch in Spanien begann, nach der Ankunft in Igualada und der ersten Nacht in den Familien, mit einem gemeinsamen Frühstück und einer offiziellen Begrüßung durch die Jugendbeauftragte im Rathaus der Stadt. Zudem durften unsere Schülerinnen und Schüler auch spanischen Unterricht und die spanische Schulstruktur kennenlernen und im Deutschunterricht sogar als Co-Lehrer agieren. Am Wochenende ging es dann mit den Familien zum Berg Montserrat und nach Sitges an den Strand. Am Montag konnten die Schülerinnen und Schüler die Theateraufführung des wohl wichtigsten Werkes der spanischen Literaturgeschichte erleben – Don Quijote de la Mancha –, womit nun wohl keiner mehr unwissend gegen Windmühlen ankämpfen wird. Das absolute Highlight des Austauschs war der Dienstag, an dem es gemeinsam nach Barcelona ging. Neben der Sagrada Familia, der Altstadt, den Ramblas und dem Hafen entdeckten unsere Schülerinnen und Schüler mit unseren ortskundigen Austauschpartnern auch spannende Orte und Geschichten, auf die normale Touristen sonst nicht stoßen.

In Igualada, einem Zentrum der Lederindustrie, wo das Leder für Gucci-Handtaschen und die Sitze von Nobelkarossen gegerbt wird, gab es schließlich am Mittwoch beim Besuch des Ledermuseums der Stadt auch faszinierende technische Einblicke: So lernten die Schülerinnen und Schüler nicht nur die früheren und heutigen Maschinen und Prozesse zur Lederherstellung kennen, sondern sie erfuhren auch, wie Nachhaltigkeit am Beispiel der Lederherstellung funktioniert. Und dann war es auch schon wieder Donnerstag – das Ende unseres Austauschs und der Beginn der Vorfreude auf die Wiederbegegnung im nächsten Jahr, die – soviel schon jetzt – auch spannende technische Projekte umfassen wird.

 

 

Ein großer Dank gilt allen Organisatoren und Begleitpersonen auf spanischer und deutscher Seite und natürlich auch den Schülerinnen und Schülern, die diesen Austausch mit Leben füllten und sicher lange in Erinnerung behalten werden. Denn eines ist unseren Schülerinnen und Schülern nach diesem Austausch klar: Spanien ist ein Land mit ausgesprochen herzlichen und gastfreundlichen Menschen sowie einer sehr interessanten Geschichte und Kultur; und ein Schüleraustausch lässt nicht nur den Wortschatz, sondern auch den Horizont und die Persönlichkeit wachsen.

 

In diesem Sinne: Adéu! Oder: ¡Adiós y hasta muy pronto!

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